Pelenkázás közben nézzük meg a baba bőrét!

Die Haut meines Kindes ist empfindlich

Wenn Sie merken, dass die Haut Ihres Kindes auf bestimmte Einflüsse mit Hautreaktionen reagiert, hilft ein wichtiger Grundsatz: Babyhaut ist grundsätzlich viel empfindlicher als die Haut von Erwachsenen.

Die Haut von Neugeborenen ist dünner, sensibler und verletzlicher. In den ersten Wochen können Babys noch nicht gut schwitzen und damit ihre Körpertemperatur regulieren, deshalb frieren sie leichter. Die Schweißdrüsen erreichen ihre volle Reife erst im Alter von etwa 7 bis 8 Monaten.

Mehr als die Hälfte aller Neugeborenen zeigt Hautveränderungen. Ein großer Teil davon ist keine Krankheit, sondern eine Reaktion der empfindlichen Haut auf die Reize der neuen Umgebung. In diesem Artikel geht es genau um diese häufigen, meist harmlosen Erscheinungen.

Es kann zu kleinen Bläschen oder Rötungen kommen, die ungefährlich sind und mit einfacher Pflege wieder verschwinden. Manche Kinder haben grundsätzlich eine empfindlichere Haut, das zeigt sich oft deutlicher erst nach den ersten Monaten.


Lernen wir Babyhaut besser kennen 

Die äußere Hautschicht eines Babys ist dünner als bei Erwachsenen, deshalb reagiert sie leichter auf Reize von außen. Die typische Weichheit und Elastizität kommt unter anderem durch den höheren Wasseranteil.

Weil die Talgdrüsen bei Neugeborenen noch unreif sind, ist die Haut anfangs nicht ausreichend „fettig“ und kann schneller irritiert werden. Die helle Anfangsfärbung hängt mit noch wenig Pigmenten zusammen, diese entwickeln sich später. Empfindliche Haut bietet zudem weniger Schutz gegen Infektionen.

 

Welche Hautveränderungen sieht man bei Babys am häufigsten? 

Es gibt einige typische Hautzeichen, die viele Eltern schon vom Hörensagen kennen. Tatsächlich wiederholen sich bestimmte Babyhaut-Themen sehr oft. Wenn Sie sie einmal kennen, erkennen Sie sie im Alltag schneller.

 

Welche Hautveränderungen sieht man bei Babys am häufigsten? 

Es gibt einige typische Hautzeichen, die viele Eltern schon vom Hörensagen kennen. Tatsächlich wiederholen sich bestimmte Babyhaut-Themen sehr oft. Wenn Sie sie einmal kennen, erkennen Sie sie im Alltag schneller.

Trockene Babyhaut 

Neugeborenenhaut ist häufig eine Zeit lang trocken. Das ist meist vorübergehend und verschwindet oft innerhalb weniger Tage.

Trockene Haut kann auch bei Säuglingen und größeren Kindern auftreten. Dann wirkt die Haut gespannt, manchmal juckt sie. Weil die Hautbarriere noch dünn ist, ist regelmäßige Pflege wichtig, am besten mit einer Creme oder Lotion, die Sie in Absprache mit dem Kinderarzt täglich anwenden. So kann sich die Hautoberfläche besser „schließen“.

Je nach Jahreszeit kann ein anderes Produkt sinnvoll sein. Im Sommer ist oft eine leichtere Pflege angenehmer.

Kinder mit empfindlicher Haut neigen häufiger zu atopischer Dermatitis (Neurodermitis). Die Haut fühlt sich dann oft rauer an. Hier ist konsequentes Eincremen, häufig zweimal täglich, wichtig. Baden sollte nicht übertrieben werden, einmal täglich kurz reicht meist, weil Wasser die Haut zusätzlich austrocknen kann. Zusätzlich kann der Kinderarzt für betroffene Stellen eine medizinische Creme empfehlen.

 

Babyhaut schält sich

Babyhaut schält sich am Fuß, eine häufige Veränderung nach der Geburt

Nach der Geburt kann sich die Haut oberflächlich schälen, an Händen, Handgelenken, Füßen, Knöcheln oder sogar am ganzen Körper. Das sieht man häufiger bei Babys, die nach der 40. Schwangerschaftswoche geboren wurden. Meist ist es bis etwa zur zweiten Lebenswoche verschwunden.

Wenn Sie die Schuppung als stark empfinden, können Sie besonders die Hautfalten vorsichtig eincremen. Lassen Sie sich zur passenden Pflege gern vom Kinderarzt beraten.

Feuchtigkeit von innen 

Wir wissen: Trockene Haut profitiert von ausreichendem Trinken. Wie ist das bei Kindern?

Früher war es verbreitet, Babys über den Tag hinweg gesüßten Tee zu geben. Das wird auch heute noch manchmal gemacht, weil „das Kind es mag“. Weil Tee und Säfte meist süßer sind als Wasser, gewöhnen sich Babys schnell daran, und auch an die enthaltenen Kohlenhydrate. Das braucht ein Baby jedoch nicht.

Für Kinder ist Wasser die beste Basis. Wenn Wasser selbstverständlich ist, hilft das auch später, ungesunde Gewohnheiten und Zahnprobleme eher zu vermeiden.

Gut zu wissen: Ein gestilltes Baby braucht bis etwa zum 6. Monat in der Regel keine zusätzliche Flüssigkeit. Bei großer Hitze können einzelne Schlucke Babywasser oder abgekochtes Wasser angeboten werden. Bei Babys, die Formula bekommen, kann bis zum 6. Monat nach dem Füttern Wasser angeboten werden.

Mit dem Start der Beikost ist es sinnvoll, nach dem Essen Wasser anzubieten.

Pickelchen bei Neugeborenen 

Kleine weiße oder gelbliche Pünktchen entstehen häufig durch unreife Schweißdrüsen. Sie verschwinden meist bis zum Alter von 2 bis 3 Monaten. Sie sind harmlos, jucken nicht und tun nicht weh. Wenn man sie nicht unnötig berührt, heilen sie in der Regel ohne Infektion ab.

Hitzepickel 

Wenn Sie kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen im Gesicht oder am Körper sehen, besonders in warmen, schlecht belüfteten Hautfalten, kann es sich um Hitzepickel handeln. Das ist häufig, besonders im Sommer. Dazu haben wir bereits einen eigenen Artikel.

Marmorierte Babyhaut 

„Marmorierte“ Haut zeigt oft, dass ein Neugeborenes oder Baby friert. Weil die Fettpolster noch dünn sind, kann selbst eine vermeintlich angenehme Temperatur zu kühl sein. Ähnliches kann man auch in der frühen Phase von Fieber sehen. Wenn Fieber als Ursache ausgeschlossen ist, hilft häufig, das Baby etwas wärmer anzuziehen.

Wenn zusätzlich ungewöhnliche Symptome auftreten, zum Beispiel sehr schneller Herzschlag und schnelle Atmung oder ein deutlich schlechtes Allgemeinbefinden, sollten Sie sofort ärztlichen Rat einholen.

Windelausschlag am Po 

Die dünne, empfindliche Babyhaut kann in der warmen, feuchten und geschlossenen Umgebung der Windel gereizt reagieren. Aus kleinen Punkten können innerhalb weniger Stunden größere, zusammenhängende Rötungen werden, die schmerzhaft sein können.

Windelausschlag ist häufig und braucht je nach Ausprägung Pflege zu Hause oder ärztliche Behandlung. Dazu finden Sie ebenfalls einen eigenen Artikel.

Baby in einem mintgrünen Bambus-Schlafoverall mit Reißverschluss, besonders sanft zur empfindlichen

Kopfgneis, bräunlicher Belag auf der Kopfhaut

 

Baby-Kopfhaut mit Kopfgneis, bräunlich-gelblicher Belag

Kopfgneis (seborrhoische Veränderungen der Kopfhaut) zeigt sich vor allem bei Babys in den ersten Monaten als gelblich-bräunliche, fettige, schuppenartige Beläge. In milder Form sieht man ihn manchmal auch hinter den Ohren oder an den Augenbrauen.

Kopfgneis entsteht nicht durch mangelnde Hygiene, sondern durch erhöhte Talgproduktion. Abgestorbene Hautzellen verbinden sich mit dem Talg und bilden schichtartige Beläge. Das Entfernen braucht Sanftheit, zum Beispiel mit Babyöl, denn trockenes Ablösen kann die Haut verletzen.

Wenn die Kopfhaut gerötet oder geschwollen ist, unangenehm riecht oder juckt, sollte das kinderärztlich abgeklärt werden.

Zwei Geschwister in Babyschlafsäcken mit Reißverschluss von LiaaBébé für ein angenehmes Hautgefühl

 

Wählen Sie Kosmetik mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen

Mutter pflegt trockene Babyhaut mit einer milden Babycreme

Viele Familien achten immer bewusster auf Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen. Das schützt die Gesundheit und unterstützt einen achtsameren Umgang mit der Umwelt.

Gerade bei Babypflege lohnt es sich, auf möglichst „natürliche“ Zusammensetzungen zu achten, um unnötige synthetische Stoffe zu vermeiden. Duftstoffe und Farbstoffe sind meist nicht nötig. Naturnahe Produkte können die natürliche Schutzbarriere der Babyhaut unterstützen.

Babyhaut bleibt empfindlicher als Erwachsenenhaut. Das sollte man beim Baden, Eincremen und auch beim Anziehen im Kopf behalten. Reaktionen können sehr schnell auftreten und sich auch rasch verschlimmern, zum Beispiel bei schmerzhaftem Windelausschlag.

Deshalb ist es hilfreich, beim Wickeln, Baden und Umziehen kurz den Körper anzuschauen, damit erste Anzeichen früh auffallen.


Verfasst von Mónika Veres

Quellen:

kindergesundheit-info.de (BIÖG) – Hautprobleme bei Babys

gesundheitsinformation.de (IQWiG) – Neurodermitis bei Babys, Kleinkindern und Erwachsenen

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