Várandósság alatt gyakran jelennek meg striák a babapocakon

Wann sollte man mit Creme oder Öl gegen Dehnungsstreifen beginnen?

Möchten Sie vermeiden, dass während der Schwangerschaft Schwangerschaftsstreifen (Dehnungsstreifen) am Bauch, an den Oberschenkeln, am Po, an den Oberarmen, an der Hüfte oder an der Brust entstehen? Gut, dass Sie sich früh informieren, denn bei Dehnungsstreifen ist Vorbeugung am wirksamsten. Wenn sie bereits sichtbar sind, lassen sie sich oft deutlich aufhellen, verschwinden jedoch selten vollständig.

Haben Sie schon Risse bemerkt, die auffällig, rötlich und etwas breiter sind? Keine Sorge, auch dann gibt es Möglichkeiten. Zudem hellen Dehnungsstreifen später auf und werden schmaler, wirken also weniger präsent als jetzt.

Der weibliche Körper verändert sich in der Schwangerschaft auf vielen Ebenen. Bis sich der Organismus nach der Geburt schrittweise wieder einpendelt, braucht es Monate. Gehen Sie daher geduldig und freundlich mit sich selbst um.

Auch die Haut passt sich an, ihre Struktur verändert sich – als Vorbereitung auf Schwangerschaft und Geburt. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf Dehnungsstreifen.

Verwechseln Sie Dehnungsstreifen nicht mit Cellulite. Beide können in Phasen von Gewichtszunahme, hormonellen Veränderungen oder in der Schwangerschaft an ähnlichen Körperstellen auftreten, sehen jedoch sehr unterschiedlich aus.

Dehnungsstreifen und Cellulite sind zwei unterschiedliche Hautbilder

Cellulite entsteht durch Vorwölbungen des Fettgewebes und zeigt sich als dellenartige Oberfläche. Dehnungsstreifen sind rötliche oder später perlmuttweiße Linien in der Haut. Cellulite lässt sich oft in relativ kurzer Zeit sichtbar verbessern, etwa mit gezieltem Training. Dehnungsstreifen bleiben meist in gewissem Maß bestehen.

 

Warum entstehen Dehnungsstreifen?

Die feinen Risse entstehen in der Lederhaut (Dermis). Ähnlich wie trockene Erde reißen kann, reißt auch das Bindegewebe, wenn es zu schnell gedehnt wird. Bei raschem Wachstum oder Gewichtszunahme können Kollagenfasern nicht schnell genug nachgeben, es kommt zu Mikroläsionen.

Diese zeigen sich als längliche, schmale Linien, quer zur Dehnungsrichtung. Anfangs sind sie rötlich, lilafarben oder rosé, später werden sie hell und perlmuttartig. Von selbst verschwinden sie nicht, auch Sonne hilft nicht. Sie können jedoch aufgehellt werden – am besten ist dennoch die Prävention, besonders in der Schwangerschaft. Beginnen Sie früh, die Haut auf die bevorstehende Dehnung vorzubereiten – vor allem an Bauch, Hüfte, Oberschenkeln und Brust.

 

Wann und bei wem können Dehnungsstreifen auftreten?

Am häufigsten denkt man in der Schwangerschaft daran – und erlebt sie dann auch oft. Grundsätzlich können sie bei rascher Gewichtszunahme entstehen und treten häufiger bei Frauen auf, da das Bindegewebe weicher ist. Männer können ebenfalls betroffen sein, empfinden die Linien aber häufig als weniger störend.

Aufgehellte Dehnungsstreifen am Oberschenke

Mögliche Auslöser:

  • Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, besonders im 2.–3. Trimester

  • Schnelles Zu- oder Abnehmen

  • Wachstumsschübe in der Pubertät

  • Muskelaufbau beim Krafttraining

  • Hormonelle Einflüsse

  • Bindegewebsschwäche

  • Genetische Veranlagung

  • Bestimmte gesundheitliche Faktoren

 

Dehnungsstreifen sind in der Regel kein Gesundheitsproblem, sondern ästhetisch. Manchmal begleiten sie jedoch hormonelle Dysbalancen.

Lässt sich vorbeugen?

Ja, hier gilt besonders: Prävention vor Behandlung. In der Schwangerschaft haben Sie Zeit, früh zu beginnen. Streifen entstehen vor allem bei stärkerer Gewichtszunahme im 2.–3. Trimester. Wenn die Haut bis dahin elastischer und gut gepflegt ist, haben Sie viel für die Vorbeugung getan.

 

Hauspflege: Was können Sie zu Hause tun?

Setzen Sie früh auf geeignete Produkte.

Pflegen Sie die Haut ab Beginn der Schwangerschaft mit einer Creme oder einem Öl, das die Elastizität fördert. Achten Sie bei der Wahl auf verträgliche, möglichst natürliche Inhaltsstoffe, besonders bei Produkten, die speziell für Schwangere entwickelt wurden.

Sehr beliebt zur Vorbeugung ist unraffiniertes, 100 % reines Mandelöl.

Reines Mandelöl zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft

Es pflegt sanft, wirkt beruhigend, regenerierend und feuchtigkeitsbewahrend und unterstützt die Elastizität. Kokosöl (kaltgepresst) zieht schnell ein, ist reich an Fettsäuren, spendet Feuchtigkeit und hilft, Trockenheit und damit Spannungsgefühl vorzubeugen.

Auch Hagebuttenkernöl ist eine feine Option: Es hinterlässt kein schweres Gefühl, unterstützt Kollagen und Elastinbildung, verbessert die Hautstruktur und kann Streifen aufhellen. Sheabutter gilt als besonders nährend und lässt sich gut mit Mandelöl kombinieren. Traubenkernöl ist ebenfalls eine gute Wahl, wenn Sie natürliche Öle bevorzugen.

Wenn Sie nicht schwanger sind, ist das Vermeiden von jojoartigem Zu- und Abnehmen der beste Schutz – unterstützt durch bewusste Ernährung, Bewegung und qualitativ gute Öle.

Neben den genannten Naturölen und -cremes gibt es zahlreiche weitere Produkte für die Heimpflege. Für optimale Wirkung tragen Sie Öl oder Creme nach dem Duschen auf die noch leicht feuchte Haut auf und massieren Sie sanft in Kreisbewegungen ein. Einzelnd oder kombiniert anwendbar – Mischungen können die Effekte ergänzen. Viele Schwangere empfinden die Pflege des gespannten, manchmal juckenden Bauches als wohltuend.

 

Professionelle Behandlungen

Cremes und Öle entfernen Streifen selten vollständig, können sie jedoch sichtbar verblassen lassen. Für intensivere Ergebnisse lohnt sich die Beratung bei Dermatologie oder Kosmetik. Möglich sind etwa Aromatherapie-Körperwickel, Laser, Mesotherapie und weitere moderne, bewährte Verfahren. Auch hier gilt: kein 100-%-Versprechen, aber oft eine deutliche ästhetische Verbesserung.

Die Schwangerschaft hinterlässt bleibende Spuren – Erinnerungen daran, dass Sie einem kleinen Menschen Geborgenheit geschenkt haben.

„Die Schönheit einer Frau findet man in ihren Augen, denn sie sind das Tor zum Herzen, wo die Liebe wohnt. Die Schönheit einer Frau liegt nicht in der Kosmetik, sondern spiegelt sich in ihrer Seele: in der Fürsorge, die sie mit liebendem Herzen gibt, und in der Leidenschaft, die sie zeigt.”
Audrey Hepburn

 

Verfasst von Mónika Veres

Quellen:

Apotheken UmschauDehnungsstreifen: Ursachen, Behandlung und Tipps zur Vorbeugung

AOK Gesundheitsmagazin – Das können Sie gegen Dehnungsstreifen tun

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