Mit NE egyél várandósan? Fontos tudnivalók minden kismamának

Was sollte man in der Schwangerschaft nicht essen?

Schon ab dem Moment der Empfängnis beginnt Mutterschaft, und damit wächst die Verantwortung. Sie sorgen nicht mehr nur für Ihr eigenes körperliches und seelisches Wohlbefinden, sondern schaffen zugleich die bestmöglichen Bedingungen für das kleine Leben, das in Ihnen heranwächst.

Eigentlich lohnt es sich sogar, bereits vor der Familienplanung auf einige Punkte zu achten und den eigenen Körper so gut wie möglich zu unterstützen. Dazu gehören das Vermeiden belastender Einflüsse, eine passende Ernährung, weniger Stress und eine gute Versorgung mit wichtigen Nährstoffen.

In diesem Artikel geht es um eine sichere Ernährung in der Schwangerschaft und um Lebensmittel, die Sie besser meiden. Dabei kann man Speisen sowohl nach ihrer Wirkung auf die Gesundheit als auch nach Aspekten der Lebensmittelsicherheit betrachten. Beides ist wichtig, besonders entscheidend ist jedoch, dass Lebensmittel sicher sind und richtig zubereitet werden. So lassen sich Infektionen und mögliche Folgen für das ungeborene Kind vermeiden.

 

Welche Lebensmittel sollten Sie in der Schwangerschaft meiden?

 

  • Alkohol kann beim ungeborenen Kind schwere Entwicklungsstörungen verursachen, auch bei kleinen Mengen.

  • Meeresfische mit hohem Quecksilbergehalt können Stoffe enthalten, die für die Entwicklung ungünstig sind. Um dennoch von Omega-3-Fettsäuren zu profitieren, greifen Sie eher zu Süßwasserfischen oder zu Meeresfischen, die als weniger belastet gelten.

  • Koffein wird immer wieder diskutiert. Häufig wird empfohlen, es in Maßen zu konsumieren, zum Beispiel in Form von 1 bis 2 kleinen Tassen Kaffee pro Tag. Auch grüne Teesorten und dunkle Schokolade können Koffein enthalten. Wichtig: Auch Cola und Energy-Drinks können Koffein liefern.

 

Welche Risiken können bestimmte Lebensmittel und Zutaten mit sich bringen?

Während der Schwangerschaft arbeitet das Immunsystem der Mutter weniger „streng“ als sonst. Dadurch ist der Schutz gegenüber Erregern manchmal geringer. Das kann nicht nur für Sie belastend sein, sondern auch für Ihr Baby, denn schädliche Stoffe oder Erreger können über die Plazenta Auswirkungen haben. In ungünstigen Fällen können Krankheiten, Frühgeburt oder sogar Fehlgeburt begünstigt werden.

Einige Lebensmittel können Mikroorganismen oder bestimmte Stoffe enthalten, die in der Schwangerschaft problematisch sein können. Deshalb sind Auswahl, Lagerung und Zubereitung besonders wichtig. Mit welchen Erregern kann man am häufigsten in Kontakt kommen, nicht nur in der Schwangerschaft, sondern grundsätzlich?

Salmonellen werden häufig über tierische Lebensmittel übertragen

Salmonellen werden über tierische Ausscheidungen verbreitet. Typische Quellen sind rohes Geflügel und rohe Eier. Sie können jedoch auch über Gemüse, Obst, verarbeitete Lebensmittel oder abgepackte Salate übertragen werden. Häufige Symptome sind Erbrechen, Durchfall, starke Bauchkrämpfe, Abgeschlagenheit und manchmal Fieber. In manchen Fällen kann eine Infektion auch ohne erkennbare Beschwerden verlaufen.

Gekochtes Gemüse kann helfen, bestimmte Infektionen zu vermeiden

Da Salmonellen grundsätzlich immer möglich sind, ist eine zuverlässige Vorbeugung vor allem gründliches Erhitzen. Als sicher gilt, wenn im Inneren des Lebensmittels mindestens 2 Minuten lang 75 °C erreicht werden. Auch gute Toilettenhygiene hilft, Ansteckungen zu vermeiden.

Listerien können durch viele Lebensmittel übertragen werden

Diese Bakterien können dann krank machen, wenn eine bestimmte Menge an Erregern in den Körper gelangt. Ein zusätzlicher Punkt: Während sich Salmonellen bei Temperaturen unter +4 °C langsamer vermehren, können sich Listerien auch im Kühlschrank weiter vermehren. Deshalb wird besonders in der Schwangerschaft häufig empfohlen, keine Lebensmittel zu essen, die bereits mehrere Tage gelagert wurden.

Listeriose kann schwer verlaufen, aber auch unbemerkt bleiben. In der Schwangerschaft kann sie Frühgeburt oder Fehlgeburt begünstigen. Bei Neugeborenen kann sie schwere Erkrankungen auslösen. Deshalb ist es sinnvoll, Listerien möglichst zu vermeiden.

Welche Lebensmittel können Risiken bergen?

  • Speisen mit rohem Fleisch, geräuchertem oder rohem Fisch sowie Gerichte, die diese enthalten (zum Beispiel manche japanischen Gerichte), außerdem Meeresfrüchte

  • Geräucherte Würste, Salami, Schinken, Würstchen, Pasteten

  • Ungewaschenes Gemüse und Obst, rohe Salate

  • Tiefgekühltes Gemüse, wenn es ohne Erhitzen verzehrt wird

  • Unpasteurisierte Milch und Produkte daraus

  • Speiseeis und Eiscreme

  • Weichkäse (zum Beispiel Feta, Brie, Camembert, Mozzarella)

  • Kalte Platten und Speisen wie gefüllte Eier, Schinkenröllchen, Mayonnaisesalate

  • Verzehrfertige Produkte

 

Noroviren können zu einem schnellen, starken Flüssigkeitsverlust führen

Noroviren verursachen eine häufige Magen-Darm-Infektion, typischerweise mit starkem Erbrechen und Durchfall. Sie können über Tröpfchen und Kontakt übertragen werden. Das Risiko liegt vor allem im raschen, deutlichen Flüssigkeitsverlust, der in der Schwangerschaft belastend sein kann. Vorbeugend hilft es, Obst und Gemüse gründlich zu waschen und auf Reisen nur Wasser aus zuverlässiger Quelle zu trinken. Da Einfrieren Viren nicht sicher abtötet, sollten tiefgekühlte Früchte nicht roh gegessen werden.

Toxoplasma gondii kann als Parasit infizieren

Toxoplasmose ist vielen Schwangeren bekannt, oft im Zusammenhang mit Haustieren, besonders Katzen. Beruhigend ist, dass es Tests gibt, die zeigen können, ob gerade eine Infektion besteht oder ob Sie diese bereits früher durchgemacht haben und Antikörper vorhanden sind. Antikörper sind dabei entscheidend, sie können vor einer erneuten Ansteckung schützen.

Häufiges Händewaschen ist in der Schwangerschaft besonders wichtig

Toxoplasmen können in rohem oder nur wenig gegartem Fleisch, in unpasteurisierter Milch und Milchprodukten sowie auf ungewaschenem Obst und Gemüse vorkommen. Sie können außerdem über Katzenkot übertragen werden. Auch wenn eine Ansteckung ohne Symptome verlaufen kann, kann sie das ungeborene Kind beeinträchtigen. Damit Sie Mahlzeiten sicher zubereiten und Ihr Haustier trotzdem wie gewohnt versorgen können, ist in einigen Punkten besondere Vorsicht sinnvoll.

Dieses Thema verdient besondere Aufmerksamkeit, weil es das ungeborene Kind in jedem Trimester schwer beeinträchtigen kann. Gleichzeitig lässt sich das Risiko durch Achtsamkeit und verfügbare Tests senken. Deshalb haben wir einen eigenen Artikel zur Toxoplasmose erstellt, bitte lesen Sie ihn.

Campylobacter-Infektionen kommen ebenfalls häufig vor

Wenn Geflügel oder Milch nicht ausreichend erhitzt wurden, kann eine Campylobacter-Infektion in jeder Phase der Schwangerschaft Risiken mit sich bringen. Typische Symptome sind Magenkrämpfe, Fieber, Durchfall und Austrocknung.

Wenn möglich, sollten Sie in der Schwangerschaft auch Gemüse gut garen

Zur Vorbeugung gilt: Speisen gründlich braten oder kochen, Rohmilch immer abkochen. Wichtig sind außerdem die Trennung verschiedener Lebensmittel, häufiges Händewaschen und das vollständige Durcherhitzen von Resten, denn Erreger können darin überleben.

 

Einfache Schritte gegen lebensmittelbedingte Infektionen

Waschen Sie sich vor und nach dem Kochen gründlich die Hände mit Seife und trocknen Sie sie mit einem sauberen, trockenen Tuch. Wechseln Sie Spülschwämme regelmäßig, und nutzen Sie für verschiedene Flächen jeweils eigene Tücher. Halten Sie Haustiere möglichst von Küche und Lebensmitteln fern.

Tiefgekühlte Lebensmittel sollten Sie im Kühlschrank auftauen, damit sich Erreger in bereits warm gewordenen Außenschichten nicht vermehren. Wenn es schnell gehen muss, kann die Mikrowelle helfen. Wichtig ist, dass Lebensmittel nicht über Stunden warm stehen. Halb aufgetautes Fleisch sollten Sie nicht wieder einfrieren.

Erwärmen Sie Reste immer vollständig. Wenn Sie Essen aufbewahren möchten, probieren Sie nicht direkt daraus, denn so können Mikroorganismen in die Speise gelangen und sich vermehren.

Geflügel unter fließendem Wasser abzuspülen ist nicht sicher, weil mögliche Erreger in der Küche verspritzt werden können und so auf Hände und Oberflächen gelangen. Verwenden Sie für Fleisch und Gemüse unterschiedliche Schneidebretter.

Auf Reisen sollten Sie darauf achten, dass Speisen und Leitungswasser sicher sind. Im Restaurant sind gut durchgegarte Gerichte die bessere Wahl.


Verfasst von Mónika Veres


Quellen:

gesund.bund.de - Die richtige Ernährung in der Schwangerschaft

Deutsche Gesellschaft für Ernährung - Was Schwangere nicht essen sollten

 

 

×