Egy gyermek önbizalma szárnyalhat, ahogyan a képen látható űrhajó mutatja

Warum sind positive Bestärkungen für Kinder wichtig?

Lob und positive Rückmeldungen stärken auf bemerkenswerte Weise Selbstvertrauen, Selbstwert, emotionale Stabilität und Ausdauer von Kindern. Eltern setzen Rückmeldungen sehr unterschiedlich ein. Manche loben häufig, andere fast nie. Für Ihr Kind ist entscheidend, wie Sie eine Handlung bewerten, denn danach wird es sich später selbst einschätzen – oft bis ins Erwachsenenalter.

Wirksam ist Lob, wenn es die Anstrengung und das Dranbleiben würdigt und zeigt: Ergebnisse entstehen durch Einsatz. Richten Sie den Blick auf die Entwicklung Ihres Kindes. Vermeiden Sie Floskeln, werden Sie konkret. Statt „Toll gemacht!“ sagen Sie besser: „Du hast deine Spielsachen ordentlich ins Regal geräumt. Das Zimmer ist jetzt richtig aufgeräumt.“

 

Mädchen malt einen Regenbogen – konkretes Lob motiviert

Kinder spüren den Unterschied zwischen echter Anerkennung und dauerhaft freundlich gemeinten, aber allgemeinen Sätzen. Präzises Lob zeigt: Sie sehen Ihr Kind, Sie achten auf sein Verhalten und sprechen das Bewunderte aus. Das macht Freude und bestärkt.

 

Selbstvertrauen ist die Bewertung des eigenen Selbst

Selbstvertrauen zeigt, wie gut wir unsere Stärken und Schwächen kennen und uns einschätzen können. Dazu gehört, Rückschläge anzunehmen, daraus zu lernen und die eigenen Werte und Fähigkeiten zu kennen.

Ein gesundes Maß an Selbstvertrauen prägt das gesamte Leben: Es macht uns unternehmungslustiger und erfolgsfähiger. Fehlt es, neigen wir eher dazu, Misserfolg zu vermeiden. Weil wir schon sehr früh viel dafür tun können, lohnt sich Aufmerksamkeit für dieses Thema.

 

Wenn Ihr Selbstvertrauen gesund ist …

  • Ihr Selbstbild ist positiv, auch bei kritischen Rückmeldungen.

  • Sie stehen zu sich vor anderen.

  • Sie fürchten sich nicht vor sozialen Situationen, auch nicht im Mittelpunkt.

  • Sie kennen Stärken und Entwicklungsfelder.

  • Sie gehen mit Misserfolgen konstruktiv um und sind bereit für neue Aufgaben.

  • Sie vergleichen sich nicht abwertend mit anderen.

  • Sie mögen und respektieren sich selbst.

  • Ihr Auftreten und Ihre Kommunikation wirken sicher.

  • Sie sind durchsetzungsfähig ohne andere zu überrollen.

  • Ihre Ausstrahlung ist positiv.

 

Wenn Sie mit Selbstzweifeln kämpfen …

  • Angst und Anspannung sind häufig.

  • Die Grundhaltung ist eher negativ.

  • Herausforderungen werden gemieden.

  • Die Komfortzone wird ungern verlassen.

  • Man ordnet sich leicht unter.

  • Die eigene Meinung wird selten geäußert.

  • Rückmeldungen machen Angst.

  • Misserfolge werden vorweggenommen.

  • Das Selbstbild ist negativ.

  • Ständiger Vergleich mit anderen, Abwertung des eigenen Ichs.

  • Rückzug aus sozialen Situationen.

 

Einfache Sätze für positive Rückmeldungen

Nutzen Sie diese Sätze gern regelmäßig und zugewandt:

  • Sie sind uns wichtig.

  • Sie haben gute Ideen.

  • Ich akzeptiere, wenn Sie anders denken als ich.

  • Beschäftigen Sie sich mit Dingen, die Ihnen wichtig sind.

  • Sie können alles erreichen.

  • Ihre Meinung zählt.

  • Glauben Sie an sich.

  • Ich bin stolz auf Sie.

  • Nicht schlimm, wenn etwas nicht geklappt hat. Versuchen Sie es noch einmal, beim nächsten Mal gelingt es.

  • Ich hab Sie lieb.

 

Wege der positiven Bestärkung

Familienumarmung – Nähe als Bestärkung im Alltag

Es gibt viele kreative Möglichkeiten. Lieder und Gedichte mit ermutigenden Botschaften können genauso bestärken wie traditionelle Stücke, die Mut und Initiative feiern. Geschichten zeigen, dass Ausdauer sich lohnt.

Professionell angeleitete Gruppenangebote können gezielt das Selbstvertrauen stärken. Mit künstlerischen Elementen oder erlebnisorientierten Methoden vermitteln sie Wertschätzung und fördern das seelische Wohlbefinden von Kindern und Begleitpersonen.

Auch Spiele, Bestärkungskarten und motivierende Bücher wirken – oft indirekt, eingebettet in Geschichten.

 

Was geben positive Bestärkungen Kindern?

Sie fördern, dass Kinder mit der Zeit optimistischer, zuversichtlicher, ausdauernder, sozial sensibler und glücklicher werden.

Mädchen putzt selbstständig die Zähne – kleine Schritte, viel Anerkennung

So lassen sich Herausforderungen mit stabilen Bewältigungsstrategien angehen. Gedanken beeinflussen Entscheidungen, Handlungen und Lebenswege. Neben Bestärkung ist es wichtig, eine flexible Denkweise zu fördern: Wer positiv denkt, kann dankbar, liebevoll und ausgeglichen handeln und die kleinen Schönheiten des Alltags wahrnehmen.

 

Vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit anderen

Jedes Kind hat eigene Interessen und Stärken. Vergleiche, die eins ab- und das andere aufwerten, sind nicht hilfreich. Manche singen klar, andere stehen gern auf der Bühne, wieder andere malen wunderschön oder lernen schnell Gedichte.

Ihr Kind sollte weder hören, es sei schlechter als andere, noch, es sei viel besser. Letzteres kann Leistungsdruck erzeugen, bei Nicht-Gelingen droht tiefe Enttäuschung. Der richtige Weg: Zeigen Sie, wie sehr es sich im Vergleich zu sich selbst entwickelt hat.

 

Positive Bestärkung kann auch ein Gedanke sein

Manche Lebensweisheiten geben wir Kindern mit. Überzeugungen und Leitgedanken, an die wir glauben. Sie sind anregend und berühren. Beispiele:

  • „Wenn ich nicht glücklich bin, denke ich an Dinge in meinem Leben, die mir Schritt für Schritt ein gutes Gefühl geben.“

  • „Ich kann erreichen, was ich mir vornehme. Wenn es nicht sofort klappt, suche ich neue Wege und bleibe dran.“

  • „Ich höre anderen zu und lasse sie ausreden.“

  • „Ich bin nicht neidisch auf die Erfolge anderer. Ich kann das auch schaffen, wenn ich etwas dafür tue.“

Solche Gedanken transportieren oft Familienwerte über Generationen und geben Halt.

Verfasst von Mónika Veres


Quellen:

Kindergesundheit‑Info (BZgA)Erziehung: „Geizen Sie nicht mit Lob und Anerkennung … Loben Sie angemessen.”

Kindergesundheit‑Info (BZgA)Resilienz: „Ihr Lob und Ihre Ermutigung bestätigen Ihr Kind …”




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