A kisbaba édesanyja szemébe néz

Wie entwickelt sich ein 5 Monate altes Baby?

In diesem Alter überrascht Sie Ihr Baby oft mit neuen kleinen „Kunststücken“. Die Motivation, Neues zu entdecken, zu üben und zu lernen, ist so groß, dass es, wenn es wach ist, fast ständig in Bewegung bleibt. Manche Babys setzen sich schon kurz auf, beginnen zu robben, drehen sich vom Bauch auf den Rücken und wieder zurück. Ihr Baby beobachtet viel, imitiert, manchmal so intensiv, dass selbst das Stillen zur Geduldsprobe werden kann.

Langsam bereitet sich Ihr Baby auf die Beikost vor. Nach einigen Wochen vermehrtem Speicheln zeigt sich oft der erste kleine Schneidezahn unten, und wenige Wochen später der nächste. Gleichzeitig wächst häufig das Interesse an dem, was Erwachsene essen. Manche Babys nehmen neue Geschmäcker dann leichter an als früher. Das ist jedoch sehr individuell. Wenn Ihr Baby noch keine neuen Speisen möchte, sollten Sie es damit nicht drängen.

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Zeiten lassen sich nicht exakt vorhersagen, dennoch ist es hilfreich, Entwicklungsstufen zu kennen, damit Ihnen auffällt, wenn Ihr Baby in einem Bereich Unterstützung brauchen könnte.

 

Wie sieht ein Baby mit 5 Monaten?

Ihr Baby erkennt das Gesicht der Mama bereits gut und verfolgt bewegte Dinge mit Blick und Kopf. Viele Babys beobachten gern ihre Hände und die Bewegungen der Finger. Spielzeug wird nun nicht mehr nur mit den Augen erkundet, sondern auch mit der Hand und dem Mund. Dadurch wird die Hand Mund Koordination immer geschickter.

Baby nimmt einen Lochball als Spielzeug in den Mund

Das In den Mund Nehmen ist ein natürlicher Weg, die Umgebung kennenzulernen, und wichtig für die Entwicklung. Ihr Baby kann so sehr detaillierte Informationen über einen Gegenstand sammeln. Es erkundet nicht nur, es saugt und knabbert auch, dabei werden die Muskeln rund um den Mund kräftiger.

Ihr Baby nimmt zunehmend auch weiter entfernte Dinge wahr. Weil es so neugierig ist, versucht es oft alles, um dorthin zu gelangen. Und selbst wenn es Dinge nur aus der Entfernung beobachtet, während sie sich im Raum bewegen, entwickelt sich das Sehen weiter. Wenn Sie Ihr Baby auf eine Decke oder Matte legen, lassen Sie genug Platz, damit es Spielzeug auch etwas weiter weg entdecken und sich gegebenenfalls dorthin bewegen kann.

Achten Sie besonders auf kleine Teile. In Bauchlage kann Ihr Baby selbst winzige Fussel auf dem Boden entdecken, mit feinen Fingerbewegungen aufnehmen und sofort in den Mund stecken. Lassen Sie deshalb keine kleinen Spielzeugteile herumliegen.

Baby in einem langärmeligen Bambus-Body und spielt mit einem Holzspielzeug

 

Vertraute und unbekannte Geräusche

Ja, Ihr Baby kann jetzt oft unterscheiden, welche Geräusche es schon kennt und welche neu sind. Am sichersten erkennt es die Stimmen der Eltern, ihre Klangfarbe, ihren Stil und die Art, wie sie sprechen. Wenn es die Stimme des Papas aus der Ferne hört, reagiert es häufig mit Freude und Aufregung.

Neue Geräusche sind so spannend, dass Ihr Baby sich oft in die Richtung drehen möchte, aus der sie kommen. Und selbst wenn es die Quelle nicht sieht, beginnt es zu verstehen, dass etwas auch dann existiert, wenn es gerade nicht sichtbar ist. Das Verständnis von Objektpermanenz entwickelt sich.

Klänge und Melodien wirken auch auf der emotionalen Ebene. Wenn die Mama singt, wird Ihr Baby oft ruhiger und aufmerksam, man sieht, dass es sich wohlfühlt. Gleichzeitig ist das Singen nicht nur zum Beruhigen wichtig. Ihr Baby erkennt bereits Intonation, Veränderungen der Stimme und Rhythmus. Über die Stimmen der Eltern lernt es viel über Gefühle. Deshalb ist es wertvoll, wenn Sie Ihr Baby über den Tag hinweg immer wieder ansprechen.

Auch Rituale erkennt Ihr Baby häufig an Geräuschen. Wenn zum Beispiel die Verpackung der Feuchttücher raschelt oder Wasser in die Babywanne läuft, weiß es oft schon, was gleich passiert.

Baby in einem mintgrünen Bambus-Schlafoverall mit Reißverschluss

 

Körperkontakt spielt eine wichtige Rolle in der Kommunikation

Auf Berührungen und Streicheln reagiert Ihr Baby inzwischen bewusst, es greift, hält fest und sucht Nähe, denn frühe Reflexe treten mehr in den Hintergrund. Ihr Baby bleibt mit Ihnen im Kontakt, verbal und nonverbal.

Wenn Ihr Baby gurrt, trainiert es dabei seine Sprechorgane und bildet immer vielfältigere, rhythmischere Laute, die bereits „Bedeutung“ tragen können.

Vater hält sein Baby hoch und spricht mit ihm

Damit Kommunikation lebendig bleibt, lohnt es sich, Interesse und Reaktion aufrechtzuerhalten. Eine Antwort kann ein Lächeln sein, eine Berührung, ein Streicheln oder das Auf den Arm Nehmen. Sie können ebenso mit Lauten oder Sprache antworten.

Der Zeitpunkt ist unterschiedlich, doch irgendwann folgt auf das Gurren das Lallen. Sie merken dann, dass Ihr Baby nicht nur einzelne Laute macht, sondern Lautverbindungen, die aus der gehörten Muttersprache kommen. Daraus entwickeln sich später die ersten Wörter.

 

Ist Ihr Baby „gelangweilt“?

Ab etwa 5 Monaten kann es eine Phase geben, in der Ihr Baby frustrierter wirkt. Es möchte mehr entdecken, kann seinen Ort aber noch nicht so leicht verändern. Es sieht gut, hört gut, hat eigenen Willen und möchte handeln, aber es kann noch nicht alles umsetzen.

Baby versucht, sich mit Robbebewegungen fortzubewegen

Dieses Gefühl bringt viele Babys schließlich in Bewegung, sie beginnen zu robben und später zu krabbeln. Wenn Sie möchten, dass diese Motivation gut arbeiten kann, müssen Sie Ihr Baby nicht ständig „bespaßen“. Beobachten Sie lieber, ob es gerade selbst tätig sein möchte oder eher Nähe braucht. Körperkontakt bleibt weiterhin wichtig, genau wie bisher.

„Hat sich Ihr Baby schon gedreht?“ Diese Frage hört man oft. Viele warten ab dem vierten Monat darauf, doch Zeitpunkt und Art sind sehr verschieden. Manche drehen sich zuerst vom Bauch auf den Rücken, andere vom Rücken auf den Bauch. Auch die Technik kann variieren. Manche rollen über die Seite mit angezogenen Knien, andere stützen den Fuß auf und drehen sich, oder sie stoßen sich über Kopf und Oberkörper ab.

Das Drehen ist eine komplexe Bewegungsabfolge. Kopf, Schultergürtel, Rumpf und Gliedmaßen arbeiten dabei koordiniert zusammen. Oft verändert Ihr Baby dabei auch seinen Platz, und findet sich immer wieder in einer neuen Position.

Frühere Reflexe treten zunehmend zurück. Bewegungen werden bewusster. Ihr Baby hebt auch in Rückenlage den Kopf, zum Beispiel wenn es merkt, dass Sie es gleich hochnehmen. Viele Babys ziehen die Beine an und nehmen die Füße in den Mund. Die Muskulatur wird stärker und wird Schritt für Schritt belastbarer.

Das allmähliche Aufrichten unterstützt das Zusammenspiel von Auge und Hand und die Orientierung. Ihr Baby greift immer gezielter nach Gegenständen, und beim Loslassen öffnen sich die Finger bewusster. Es kann winzige Fussel oder Krümel aufheben, und steckt sie oft sofort in den Mund.

Viele Babys lieben neben Spielzeug auch alltägliche Gegenstände. Manche bekommen dafür ungefährliche Dinge aus der Küche. Manche Eltern basteln auch eine Rassel aus einer Flasche mit Reiskörnern oder stellen eine Kiste mit interessanten, sicheren Dingen zusammen. Das sorgt oft für große Begeisterung.

 

Für eine gute Entwicklung braucht Ihr Baby freien Bewegungsraum

Wichtig ist, dass Ihr Baby um sich herum ausreichend Platz erlebt und sich in der Wohnung an mehreren Orten aufhalten kann. Oft begrenzen wir den Raum aus Sorge, dass etwas passieren könnte. Doch die motorische Entwicklung wird durch Aufmerksamkeit und Interesse in Gang gesetzt. Wenn Ihr Baby die Wohnung sicher erkunden darf, werden Bewegungen oft stabiler und flüssiger.

Zur motorischen Entwicklung Ihres Babys finden Sie auch einen früheren Artikel.

 

Ihr Baby ist bereit für „Kommunikation von Angesicht zu Angesicht“

Wenn Sie Kontakt aufnehmen, beobachtet Ihr Baby Ihren Blick, versucht ihn zu verstehen und reagiert darauf. Es lächelt, und es kann seine Stimmung zunehmend besser regulieren. Natürlich antworten auch wir Erwachsenen darauf. Ihr Baby wendet sich Ihnen immer mehr zu, anfangs oft noch sehr kontrolliert und bewusst.

Unsere Blogartikel bauen die Entwicklung Ihres Babys Monat für Monat auf. Wenn Sie eine kürzere Übersicht suchen, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel dazu.

 

Verfasst von Mónika Veres

 

Quellen:

kindergesundheit-info.de - Vom Strampeln zum Laufen

Netzwerk Gesund ins Leben - Reif für die Beikost

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