Beautiful baby gril sleeping in light pink sleepsuit

Warum eine Schlafroutine im Babyalter so wichtig ist

Schlaf ist für ein gesundes Leben und eine harmonische Entwicklung unverzichtbar. Doch was können Sie tun, wenn Ihr Baby einfach nicht einschlafen möchte und es sich anfühlt, als würde keine Methode wirklich helfen?

Für frischgebackene Eltern ist es oft eine der größten Herausforderungen, dafür zu sorgen, dass ihr Baby gut und ausreichend schläft. Aber welche Wege funktionieren tatsächlich? Und warum fällt es vielen Babys so schwer, ganz von selbst in den Schlaf zu finden?


Wie viel Schlaf braucht ein Baby?

Neugeborene und Säuglinge schlafen insgesamt etwa 13 bis 18 Stunden pro Tag, wachen dabei aber häufig zum Trinken auf. Das liegt an ihrem kleinen Magen, der nur wenig Milch aufnehmen kann. Gestillte Babys trinken in der Regel alle 2 bis 3 Stunden, Babys mit der Flasche meist alle 3 bis 4 Stunden.

Je nach Alter verändert sich das Schlafbedürfnis in der Regel so:

0 bis 2 Monate: 16 bis 18 Stunden pro Tag
2 bis 4 Monate: 14 bis 16 Stunden pro Tag
4 bis 6 Monate: 14 bis 15 Stunden pro Tag
6 bis 12 Monate: 14 Stunden pro Tag

Am Anfang unterscheiden Babys noch nicht zwischen Tag und Nacht. Mit der Zeit wird Ihr Baby nachts immer länger schlafen und tagsüber etwas weniger. Diese lang ersehnte Veränderung zeigt sich oft etwa ab dem Alter von 2 bis 3 Monaten, wenn sich der Tagschlaf auf ungefähr 4 bis 5 Stunden verringern kann.

Schlafendes Kleinkind im weichen blauen Kinderschlafanzug, geborgen und bequem auf einer Decke

Warum sind Neugeborene im Schlaf oft unruhig?

Wer kennt ihn nicht, den Satz „schläft wie ein Baby“? In der Realität sieht es jedoch oft ganz anders aus, und viele Eltern beobachten mit Sorge, dass ihr Baby nicht so ruhig und still schläft, wie sie es erwartet haben. Zum Glück ist diese Unruhe meist ganz normal und deutet häufig einfach darauf hin, dass sich die Schlafroutine noch nicht eingespielt hat.

 

Hilfreiche Wege für eine gute Einschlafroutine

1. Schlaflieder

Schlaflieder für Babys können Stress reduzieren, das emotionale Gleichgewicht beruhigen und das Einschlafen erleichtern. Und kaum etwas wirkt auf Ihr Baby so beruhigend wie Ihre Stimme. Selbst wenn Sie nicht perfekt singen, kann genau das für Ihr Kind wunderbar tröstlich sein. Wichtig ist nur, vor dem Schlafengehen ganz leise und sanft zu singen, denn Ihr Baby soll zur Ruhe kommen und nicht angeregt werden.

2. Das Baby wiegen

Auch das Wiegen hat seine Vor und Nachteile. Die sanfte Bewegung beruhigt viele Babys spürbar. Wenn sie sich jedoch sehr daran gewöhnen, kann es später schwerer werden, ohne dieses Einschlafritual auszukommen. Außerdem sollte das Baby niemals zu kräftig bewegt werden. In den ersten 3 bis 4 Lebensmonaten kann sanftes Wiegen hilfreich sein, solange Sie dabei ruhig und behutsam bleiben.

Baby in einem langärmeligen Bambus-Body und spielt ruhig vor dem Einschlafen

3. Stillen vor dem Schlafengehen

Das Stillen erfolgt in der Regel tagsüber und nachts nach Bedarf. Muttermilch enthält jedoch je nach Tageszeit unterschiedliche Hormonkonzentrationen. In den Abendstunden ist sie zum Beispiel reicher an einer Aminosäure, die die Melatoninproduktion unterstützen kann. Melatonin hilft dabei, die innere Uhr zu regulieren und kann so zu einem besseren Schlaf beitragen.

4. Die bekannten weißen Geräusche

Schon vor der Geburt war Ihr Baby an bestimmte Geräusche gewöhnt, zum Beispiel an Ihren Herzschlag. Nach der Geburt verschwinden diese vertrauten Klänge plötzlich und werden durch neue Alltagsgeräusche ersetzt, etwa Musik, den Fernseher, das Miauen der Katze oder manchmal sogar durch laute Geräusche aus der Umgebung.

Weiße Geräusche können bei Erwachsenen, Kindern und Babys beruhigend wirken. Gemeint sind Klänge, deren Frequenz andere Hintergrundgeräusche überdeckt und gleichzeitig entspannend wirkt. Sie können dabei helfen, Müdigkeit zu fördern. Eine im Jahr 1990 veröffentlichte Studie zeigte, dass 80 Prozent der Neugeborenen innerhalb von 5 Minuten einschliefen, nachdem sie weißes Rauschen gehört hatten.

Sie können dafür ein spezielles Gerät verwenden, aber auch auf YouTube oder in mobilen Apps finden sich viele passende Geräusche. Meist handelt es sich um Naturklänge wie Regen, Meeresrauschen, Vogelstimmen oder Grillenzirpen.

5. Eine angenehm kühle Schlafumgebung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Raumtemperatur, ein Thema, über das viel gesprochen wird. Fachleute empfehlen für das Kinderzimmer eine Temperatur von 18 bis 22 °C. Ebenso wichtig ist es, Ihr Baby passend zur Umgebungstemperatur anzuziehen und es in einen weichen, bequemen Babyschlafsack zu legen.

Zwei Kinder im weichen Bambus-Schlafoverall kuscheln gemeinsam im Bett

Das wird besonders dann wichtig, wenn Ihr Baby beginnt, sich zu drehen und sich nachts leicht aufdeckt. Dann kann es auskühlen oder aufwachen. Die richtige Raumtemperatur und ein passender, atmungsaktiver und temperaturregulierender Bambus-Schlafsack können zu einem ruhigeren und erholsameren Schlaf beitragen, nicht nur für Ihr Baby, sondern auch für Sie als Eltern.

In unserer Auswahl an Babyschlafsack Modellen finden Sie bestimmt die passende Lösung für Ihr Kind. Wir wünschen Ihrem Baby und Ihrer ganzen Familie ruhige und erholsame Nächte.

Mehrere Schlafsäcke mit Füßen aus Bambus in verschiedenen Farben von LiaaBébé für eine feste Schlafroutine

 

Verfasst von Krisztina Énekes

 

Quellen:

kindergesundheit-info.de - Babyschlaf

kindergesundheit-info.de - Schlafvoraussetzungen für das Kind

 

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