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Warum braucht eine frischgebackene Mama emotionale Unterstützung?

Sicher haben auch Sie schon davon gehört, dass viele Mütter in den Tagen nach der Geburt niedergeschlagen und emotionaler sind als sonst. Erschrecken Sie darüber nicht, denn das ist ein natürlicher Zustand, den Fachleute als Baby Blues bezeichnen. Meist hält diese Phase nur einige Wochen an. In dieser Zeit brauchen nicht nur die Babys besonders viel Nähe und Fürsorge, sondern auch die Mütter mehr Aufmerksamkeit und Verständnis. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, was in dieser sensiblen Zeit helfen kann, wieder mehr innere Ruhe zu finden.

 

Ein paar Worte zum Baby Blues

Schauen wir zuerst darauf, was Sie selbst als frischgebackene Mutter tun können, wenn Sie das Gefühl haben, trauriger, erschöpfter oder empfindlicher zu sein als sonst. Wir hoffen, dass es Ihnen hilft, die Hintergründe besser zu verstehen, und dass Ihnen das auch ein Stück Sicherheit gibt.

Wichtig zu wissen ist, dass der sogenannte Baby Blues ein ganz natürlicher Zustand ist, der durch hormonelle Veränderungen entsteht. Während der Schwangerschaft produziert Ihr Körper viel Östrogen. Nach der Geburt sinkt dieser Wert sehr schnell ab. Gleichzeitig beginnt die Produktion des Hormons Prolaktin, das die Milchbildung unterstützt.

Mutter mit Baby im Arm, ein liebevoller Moment in der sensiblen Zeit des Baby Blues

Diese Umstellungen können dazu beitragen, dass Sie sich müder, angespannter und schneller überfordert fühlen. Vielleicht reagieren Sie empfindlicher als sonst oder sind leichter reizbar. Zu den typischen Anzeichen zählen außerdem:

  • ein starkes Gefühl von Traurigkeit, häufiges Weinen
  • Ängste und Sorgen, oft verbunden mit dem Gefühl, dass etwas schiefgehen könnte
  • Reizbarkeit, schon Kleinigkeiten werden schnell zu viel
  • starke Stimmungsschwankungen

 

Was können Sie selbst tun? Einige liebevolle Impulse

Das Wichtigste ist zunächst, diesen Zustand anzunehmen. Der Baby Blues ist weit verbreitet, fast jede Mutter erlebt ihn in irgendeiner Form. Versuchen Sie in dieser Zeit, freundlicher und geduldiger mit sich selbst zu sein. Verurteilen Sie sich nicht für ein paar schwierige Tage, denn sie bedeuten nicht, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.

Geben Sie sich Zeit, sich an Ihre neue Lebenssituation zu gewöhnen. Vor wenigen Tagen waren Sie noch schwanger, vielleicht war selbst jede Bewegung anstrengend. Und nun halten Sie plötzlich Ihr Baby im Arm. Alles hat sich verändert. Dass es Zeit braucht, bis Sie innerlich ankommen, ist vollkommen verständlich.

Seien Sie eine „hinreichend gute Mutter“

Haben Sie schon einmal den Begriff „hinreichend gute Mutter“ gehört? Geprägt wurde er von dem Kinderarzt und Psychologen Donald Winnicott. Gemeint ist damit, dass wir nicht perfekt sein müssen. Es reicht, wenn wir unserem Kind das geben, was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten geben können.

Es ist gut, sich das immer wieder bewusst zu machen. Denn so müssen Sie sich nicht von all den Erwartungen unter Druck setzen lassen, die vielleicht von Ihnen selbst, vom Partner, von der Familie, vom Umfeld oder von der Gesellschaft kommen. Sie müssen nicht auf jede Stimme von außen hören. Viel wichtiger ist es, Ihrem Gefühl zu vertrauen, damit zwischen Ihnen und Ihrem Kind eine enge, liebevolle Bindung entstehen kann. Entscheidend sind die Bedürfnisse Ihres Babys. Wenn es hungrig ist, nähren Sie es. Wenn es müde ist, begleiten Sie es in den Schlaf. Wenn ihm kalt ist, schenken Sie ihm Wärme und Nähe.

Sie werden Ihrem Baby ganz instinktiv das geben, was es braucht, ganz gleich, ob es ums Füttern, ums Pflegen oder ums Anziehen geht. Eine gute Entscheidung ist zum Beispiel Kleidung, die sich für Ihr Kind angenehm und komfortabel anfühlt. Besonders weiche Schlafoverall & Strampler und Bodys aus Bambus sind ideal für empfindliche Babyhaut. Sie sind angenehm zu tragen, im Sommer leicht und im Winter kuschelig wärmend.

Baby in einem Bambus-Schlafoverall mit Reißverschluss im Peach-Maze-Muster von LiaaBébé

 

Was können die Menschen im Umfeld einer frischgebackenen Mutter tun?

Auch die Menschen im direkten Umfeld können sehr viel dazu beitragen, eine junge Mutter emotional zu stützen, vor allem der Vater des Babys. Die ersten Wochen nach der Geburt sind zwar auch für ihn fordernd, weil sich sein Leben ebenfalls stark verändert. Trotzdem ist gerade jetzt Aufmerksamkeit, Geduld und Unterstützung besonders wichtig.

Frischgebackene Mutter hält ihr Baby im Arm, liebevolle Unterstützung in der sensiblen Zeit nach der Geburt

Wenn es möglich ist, sollte er einen Teil der Hausarbeit übernehmen und der Mutter bewusst kleine Freiräume schenken. Schon kurze Momente für sich selbst können sehr wohltuend sein. Vielleicht geht er mit dem Baby eine Runde spazieren oder übernimmt das Baden am Abend.

Auch Großeltern und Freundinnen können eine große Hilfe sein, dort, wo Unterstützung wirklich entlastet, und nicht mit ungefragten Ratschlägen. Manchmal reicht schon ein warmes, verständnisvolles Gespräch. Wichtig ist, dass die Mutter über ihre Gefühle und Sorgen sprechen darf. In diesen Momenten sollte nicht das Baby, sondern ganz bewusst die Mama im Mittelpunkt stehen.

Auch mit kleinen nützlichen Dingen oder wichtigen Babyartikeln kann man viel Freude machen, denn in dieser Zeit bleibt oft wenig Raum für Besorgungen. Für einen Babybesuch ist zum Beispiel ein Schlafsack mit Füßen aus Bambus ein wunderbares Geschenk. Er fühlt sich nicht nur besonders weich an, sondern ist auch sehr praktisch. So kann sich das Baby nachts nicht freistrampeln, und die Mama kann beruhigter schlafen. Damit nimmt man ihr bereits eine kleine Last von den Schultern.

Mehrere Bambus-Babyschlafsäcke in verschiedenen Farben für ruhige und geborgene Momente

Unsere Babykleidung aus Bambus finden Sie in der Produktauswahl unter diesem Beitrag. Bei Fragen rund um Ihre Bestellung sind wir gerne für Sie da.


Verfasst von Krisztina Énekes

Quellen:

familienplanung.de - Baby-Blues

familienplanung.de - Was passiert im Wochenbett?

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