Óvodás gyerekek alkotnak az asztalnál

Lernen Sie die Fähigkeiten Ihres 3-jährigen Kindes kennen!

Der Beginn der Kindergartenzeit ist häufig die Phase, in der auch wir als Eltern merken, dass sich unser Kind zunehmend der Welt öffnet. Es braucht neue Erfahrungen, neues Wissen und Kontakte außerhalb der bislang besonders engen Eltern-Kind-Beziehung. Diese Veränderung verläuft nicht immer ganz reibungslos. Ihr Kind muss den Kindergartenalltag kennenlernen, sich an die neue Umgebung anpassen und sich Schritt für Schritt daran gewöhnen. Ein Gefühl von Sicherheit kann dabei durch vertraute pädagogische Bezugspersonen, eine ruhige Haltung der Eltern und eine liebevolle, behutsame Eingewöhnung unterstützt werden.


Ist diese erste Eingewöhnungszeit geschafft, können Sie sich jeden Tag über neue Erlebnisse freuen, die Ihr Kind aus dem Kindergarten mit nach Hause bringt. Vielleicht hat es ein schönes Bild gemalt, einen neuen Reim gelernt oder einen Freund gefunden. Gemeinsames Spielen mit Gleichaltrigen entwickelt sich in diesem Alter zunehmend. Anfangs spielen Kinder häufig noch nebeneinander, beobachten andere und ahmen sie nach. Daraus entstehen nach und nach immer mehr gemeinsame Interaktionen.

Mit etwa 3 Jahren spricht ein Kind zunehmend in der ersten Person über sich selbst und verwendet das Wort „ich“. Auch um Hilfe kann es Erwachsene nun immer häufiger mit Worten bitten.

Ein kleiner Junge kuschelt sich unter eine weiche LiaaBébé Bambus-Babydecke.


Mit 3 Jahren kann ein Kind seine Spielsachen mit anderen Kindern teilen

Kinder beginnen, Gegenstände anzubieten oder darum zu bitten. Gleichzeitig kann es natürlich auch vorkommen, dass zwei Kinder um dasselbe Spielzeug kämpfen. Im Kindergarten lernt Ihr Kind in einer neuen Umgebung neue Regeln kennen, die es dort manchmal leichter akzeptiert als zu Hause. Deshalb kann es vorkommen, dass Ihr Kind nach der Rückkehr nach Hause erst einmal „Dampf ablässt“, denn in seiner vertrauten Umgebung fühlt es sich sicher genug, um loszulassen.


Ein kleiner Junge zeigt wütend seinen Frust gegenüber seiner Mutter


Im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren zeigt sich häufig die sogenannte Trotzphase, sie kann jedoch auch etwas später beginnen. Plötzliche Wutanfälle gehören für viele Familien zu dieser Zeit dazu. Das Kind möchte sich nicht anziehen oder nicht nach Hause gehen. Wird ein Wunsch abgelehnt, kann es sich auf den Boden werfen, ganz gleich, ob im Geschäft oder unterwegs. Für Eltern können solche Situationen sehr belastend sein und Gefühle wie Hilflosigkeit, Ärger oder Wut auslösen, denen später manchmal Schuldgefühle folgen.


Warum entstehen Wutanfälle?

Starke emotionale Reaktionen können grundsätzlich in jedem Alter auftreten. In der Trotzphase stehen jedoch besonders der eigene Wille und die ersten großen Schritte in Richtung Selbstständigkeit im Vordergrund. Gleichzeitig stößt das Kind immer wieder an Grenzen. Das kann es aus dem Gleichgewicht bringen, zum Beispiel wenn ein Elternteil einen Wunsch ablehnt oder wenn das Kind feststellt, dass ihm etwas noch nicht gelingt. Es erlebt Frustration und reagiert möglicherweise mit Wut. Auch die über den Tag angesammelte Anspannung kann sich in einem Wutanfall entladen. Eine liebevolle und ruhige Begleitung durch die Eltern kann dem Kind dabei helfen.


Auch wenn die Trotzphase für Eltern und Kinder herausfordernd sein kann, gehört sie zur Entwicklung dazu. Ihr Kind möchte Sie nicht absichtlich aus der Fassung bringen. Heute gibt es zahlreiche fachliche Ansätze, die Eltern dabei unterstützen können, mit starken Gefühlsausbrüchen angemessen umzugehen.

Quelle: Psychologische Fachliteratur und Kurse zum Thema Trotzphase


Wie entwickelt sich die Bewegung eines 3-jährigen Kindes?


Ein kleiner Junge geht ohne Festhalten abwechselnd mit beiden Füßen die Treppe hinauf

Um die Entwicklung besser beobachten zu können, lohnt es sich, zwischen Grobmotorik und Feinmotorik zu unterscheiden.

Bei der Grobmotorik sind in diesem Alter deutliche Fortschritte zu beobachten. Gleichgewicht und Koordination werden zunehmend sicherer. Das überrascht kaum, denn viele Kinder laufen, drehen sich, springen und klettern den ganzen Tag. Das statische Gleichgewicht lässt sich gut beim Stehen auf einem Bein beobachten. Viele Kinder können diese Position bereits für 1 bis 2 Sekunden halten. Auch das Stehen auf den Zehenspitzen gelingt zunehmend sicherer.

Auch das Treppensteigen mit abwechselnden Füßen klappt zunehmend sicherer. Laufräder und andere Fahrzeuge, die Kinder selbst antreiben können, sind in diesem Alter besonders beliebt.

Auch die Feinmotorik wird immer differenzierter. Die Zeichenfähigkeiten Ihres Kindes entwickeln sich weiter. Es kann seine Hand gezielter steuern und versucht bewusst, Formen und bekannte Figuren darzustellen. Um diesen wichtigen kreativen Bereich zu unterstützen, können zu Hause Stifte, Kreide, Knete, Fingerfarben und eine kindgerechte Schere bereitstehen.

Ein Ball ist ein vielseitiges Spielzeug. Er kann geworfen, gezielt geworfen, gefangen, geprellt, getreten oder gerollt werden. Damit eignet er sich sowohl für selbstständiges Spielen als auch für gemeinsames Spielen mit anderen.


Die Dominanz der rechten oder linken Hand beginnt sich zu entwickeln

Zu Beginn nutzen Babys beide Körperseiten weitgehend gleich. Wenn Sie bereits sehr früh beobachten, dass sich die Bewegungen Ihres Kindes deutlich auf nur eine Körperseite beschränken, sollte dies fachärztlich abgeklärt werden. Die bevorzugte Hand entwickelt sich im Laufe der frühen Kindheit zunehmend und kann sich bis etwa zum 4. oder 5. Lebensjahr weiter festigen. In diesem Alter kann ein Kind noch zwischen beiden Händen wechseln. Bei Unsicherheiten bezüglich der Seitendominanz kann eine fachliche Einschätzung sinnvoll sein. Welche Hand verwendet Ihr Kind häufiger?

Wichtig ist, dass ein Kind nicht dazu gedrängt werden sollte, bevorzugt die rechte oder linke Hand zu benutzen. Die Händigkeit entwickelt sich auf natürliche Weise.

Quelle: Fachinformationen zur frühkindlichen Entwicklung


Das Denken eines 3-jährigen Kindes ist noch stark ichbezogen

Das bedeutet, dass Ihr Kind die Welt vor allem aus seiner eigenen Perspektive betrachtet. Welche Erklärung es für bestimmte Erscheinungen findet, hängt nicht nur von seinem Entwicklungsstand, sondern auch stark von seinen persönlichen Interessen ab. Jedes Kind interessiert sich für andere Dinge. Deshalb ist es völlig in Ordnung, wenn Ihr Kind etwas noch nicht kennt, das andere Kinder vielleicht schon wissen. Freuen Sie sich stattdessen über all die neuen Gedanken und Entdeckungen, mit denen es Sie immer wieder überrascht.


Warum? Wo? Wann? Wie?

Jetzt beginnt die Zeit der vielen Fragen. Ihr Kind möchte immer mehr über seine Umgebung wissen und nimmt neue Informationen mit großer Neugier auf. Wichtig ist, ihm einfache und verständliche Antworten zu geben.

Welche weiteren Entwicklungen können Sie bei der Kommunikation beobachten?

  • Ihr Kind kann einer Geschichte bereits längere Zeit, oft etwa 10 bis 15 Minuten, zuhören
  • es versteht zunehmend komplexere Inhalte und spricht selbst in Sätzen aus mehreren Wörtern
  • es versteht immer mehr grammatische Strukturen und kann sie zunehmend selbst verwenden
  • der aktive Wortschatz kann etwa 700 bis 900 Wörter umfassen
  • die Aussprache ist häufig bereits gut verständlich


Bei der Sprachentwicklung können gelegentlich kleine Sprechunterbrechungen auftreten, die nicht automatisch als Stottern gelten. Ein einfacher Grund dafür kann sein, dass die Gedanken des Kindes sehr schnell sind und es sie sprachlich noch nicht immer ebenso schnell ausdrücken kann. Auch Aussprachefehler können in diesem Alter vorkommen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass sich der Wortschatz Ihres Kindes mit 3 Jahren deutlich langsamer entwickelt als erwartet oder Sie sich Sorgen um seine Sprachentwicklung machen, kann eine fachliche Beratung in einer Frühförderstelle sinnvoll sein.


Der Wunsch nach Selbstständigkeit wird immer stärker


Ein kleines Mädchen zieht selbstständig seine Socken an


Die Entwicklung zur Selbstständigkeit verläuft bei jedem Kind individuell. Sie wird stark von seinen Interessen, Möglichkeiten und Fähigkeiten beeinflusst. Häufig beginnen Kinder im Alltag damit, bestimmte Handlungen nachzuahmen und Schritt für Schritt selbst zu übernehmen. Besonders beim Waschen, Anziehen und Essen lassen sich diese ersten Versuche zur Selbstständigkeit gut beobachten. Für Kinder ist es besonders stärkend, wenn sie selbst erleben dürfen, dass ihnen etwas gelingt. Deshalb lohnt es sich, geduldig zu warten und Ihrem Kind genügend Raum zu geben, Dinge selbst auszuprobieren.

Auch beim selbstständigen Essen gibt es Fortschritte. Neben dem Löffel wird nun auch die Gabel interessant. Viele Kinder werden im Umgang mit Besteck immer geschickter und können auch aus einem Becher zunehmend sicher trinken.


Drei kleine Kinder tragen weiche LiaaBébé Bambus-Babykleidung.


Auch beim Toilettengang, Händewaschen und Naseputzen werden viele Kinder zunehmend selbstständiger. Ausziehen fällt dabei meist leichter als Anziehen. Unterstützen können Sie Ihr Kind mit Kleidung, die es möglichst einfach selbst handhaben kann. Die besonders elastische Bambuskleidung für Babys und Kinder von LiaaBébé kann dabei helfen, das Anziehen für 3-Jährige einfacher zu machen, damit das selbstständige Anziehen möglichst mit einem Erfolgserlebnis verbunden ist.

Verfasst von Mónika Veres


Quellen:

kindergesundheit-info.de: Entwicklungsschritte des Kindes

 

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