Hogyan öltöztessük fel a babát alváskor, ha 18-19 fok van a szobában?

Wie ziehen Sie Ihr Baby zum Schlafen an, wenn es im Zimmer 18–19 Grad hat?

Auch wenn in vielen Empfehlungen als angenehme Schlafzimmertemperatur für Babys und Kleinkinder oft 20 bis 22 Grad genannt werden, können 18 bis 19 Grad ebenfalls gut passen. Viele Kinder schlafen sogar ruhiger in angenehm kühler Luft, weil Überwärmung so leichter vermieden wird.

Wichtig ist dann vor allem, Kleidung zu wählen, die gut atmungsaktiv ist, Feuchtigkeit aufnehmen kann und gleichzeitig zuverlässig wärmt. Wenn die Materialqualität nicht passt, zum Beispiel bei stark synthetischen Stoffen, kann es passieren, dass Ihr Kind trotz mehrerer Schichten schwitzt, die Haut gereizt reagiert und der Schlaf unruhiger wird.

In skandinavischen Ländern ist es ganz normal, Babys auch bei kühleren Temperaturen schlafen zu lassen. Manche Kinder machen sogar den Tagschlaf im Kinderwagen draußen, bei niedrigen Temperaturen, natürlich gut angezogen. Bei uns ist die Sorge vor Auskühlen oft größer. Wie wir damit umgehen, hängt stark davon ab, an welches Klima wir gewöhnt sind und welche Temperaturen wir als „normal“ empfinden. Es kann helfen, diese eigene Gewohnheit bewusst mit zu bedenken.

 

Sind 18–19 Grad nicht zu kalt fürs Baby?

Wir beurteilen Temperatur oft aus unserem eigenen Empfinden heraus. Wenn Sie schnell frieren, ziehen Sie Ihr Baby möglicherweise eher nach Ihrem Gefühl an und machen sich schneller Sorgen, sobald es kühler wird. Dann wird die Heizung nachts selten so weit heruntergedreht. Wenn Sie hingegen kühle Luft gut vertragen und sogar mögen, fällt es leichter, 18 Grad auch fürs Schlafen zuzulassen.

 

Wie entscheiden Sie, welche Temperatur nachts passt?

Da man Empfehlungen von etwa 18 bis 22 Grad findet, ist die Entscheidung nicht immer leicht. Kühle Luft klingt verlockend, weil viele hören, dass Babys dann ruhiger schlafen. Gleichzeitig bleibt die Sorge: Friert mein Kind? Ein paar Fragen helfen beim Einordnen.

Friert Ihr Kind schnell oder schwitzt es eher?

Wenn Sie merken, dass Ihr Kind schnell warm wird und schwitzt, haben Sie vermutlich ohnehin schon lockerer angezogen oder eine niedrigere Raumtemperatur bevorzugt. Dann kann ein Schlafen bei 18–19 Grad gut funktionieren.

Welche Temperaturen sind sonst bei Ihnen üblich?

Wenn Ihr Kind auch im Sommer eher in angenehm kühler Luft schläft, weil Sie die Wärme gut regulieren können, gewöhnt es sich oft leichter an 18 Grad im Winter. Wenn es im Sommer häufig in warmen Räumen geschlafen hat, kann der Unterschied größer wirken. Dann wählen viele eher 20–21 Grad.

Welche Wohngewohnheiten haben Sie?

Manchmal kommt die Idee von 18–19 Grad gar nicht auf, weil die Wohnung rund um die Uhr auf 20–22 Grad eingestellt ist. Wenn Sie abends im Bett oft merken, dass es „zu warm“ ist, können 1–2 Grad weniger bereits spürbar angenehmer sein, für Sie und für Ihr Kind.

Woran orientieren Sie sich am liebsten?

Viele lesen zunächst, was andere empfehlen und was sie erlebt haben. Wenn Sie sich informieren, sind fachliche Seiten besonders hilfreich, weil sie verlässliche Grundlagen bieten.

Was raten Hebamme und Kinderarztpraxis?

Wenn Sie unsicher sind, kann auch die Rücksprache mit Fachpersonen helfen. Sie kennen die physiologischen Zusammenhänge und haben viel Erfahrung aus der Begleitung anderer Familien.

 

Wie prüfen Sie, ob Ihr Baby friert?

Arme, Hände und Füße sind kein zuverlässiger Hinweis. Gehen Sie am besten am Hals unter die Kleidung und fühlen Sie am Rücken oder im Nacken. Fühlt es sich dort angenehm warm an, passt es meist. Ist die Haut dort kühl, dann friert Ihr Baby.

Babys und Kinder in weicher Bambus-Babykleidung von LiaaBébé in verschiedenen Farben

 

Achten Sie auch auf die Luftfeuchtigkeit

Zur Temperatur gehört immer auch die Luftfeuchtigkeit. Bei Kindern gelten 60 bis 70 % als ideal. So trocknen die Schleimhäute weniger aus, und Reizungen wie Husten oder Kratzen im Hals treten seltener auf. Sind die Schleimhäute zu trocken, können sie Keime schlechter abwehren.

Wenn Sie eine niedrige Luftfeuchtigkeit messen, achten Sie darauf, im Raum zu messen, in dem Ihr Baby tatsächlich schläft, denn innerhalb einer Wohnung können Werte stark schwanken.

Als schnelle Hilfe kann Befeuchten unterstützen. Viele trocknen Wäsche im Raum, dabei ist jedoch wichtig, dass keine stark duftenden Waschmittel oder Weichspüler die Raumluft belasten. Alternativ können Sie ein Gerät nutzen oder ganz einfach Schalen mit Wasser aufstellen.

Mama nutzt einen Luftbefeuchter im Babyzimmer und hält ihr Baby auf dem Arm

 

Neugeborene brauchen mehr Wärme

In den ersten Wochen können Babys ihre Körpertemperatur noch nicht gut selbst regulieren. Deshalb ist es in Neugeborenenstationen nicht ohne Grund wärmer. Für sehr junge Babys wird häufig eine Temperatur um 23 Grad genannt, damit sie nicht auskühlen.

Neugeborenes schläft, warm angezogen in den ersten Wochen


LiaaBébé Empfehlung für 18–19 Grad im Schlafzimmer

Bei 18–19 Grad braucht Ihr Baby meist etwas mehr Schichtung. Genau hier lohnt es sich besonders, auf das Material zu achten. Bambusfasern werden oft geschätzt, weil sie temperaturregulierend wirken, gut atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit sehr gut aufnehmen können. Das ist gerade dann hilfreich, wenn die Körpertemperatur gegen Morgen leicht ansteigt, was eine normale Reaktion ist.

  • Als Basis eignet sich ein Body (ärmellos), Ärmellos oder Kurzarm, je nachdem, wie warm Ihr Baby grundsätzlich ist.

  • Darüber kann ein bequemer Schlafoverall & Strampler passen. Wenn Ihnen wichtig ist, dass Ihr Baby sich nachts gut drehen kann, kann ein elastisches Material hilfreich sein.

  • Für die Nacht kann ein Babyschlafsack mit passendem TOG-Wert sinnvoll sein. Im Winter kann ein höherer TOG-Wert warm halten. Wenn Ihr Kind mobiler ist, kann ein Schlafsack mit Füßen praktisch sein.

  • Wenn Ihr Kind schon selbstständig mit einer Decke umgehen kann, ist auch Schlafanzug möglich, und die Wärme lässt sich zusätzlich über eine passend dicke Babydecke regulieren.
  • Je nach Bedarf können auch Socken oder eine dünne Mütze genutzt werden, wenn Sie das als nötig empfinden.

Baby in einem sommerlichen Babyschlafsack mit Füßen für kühle Schlafräume

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Verfasst von Mónika Veres

Quellen:

kindergesundheit-info.de - Sicher schlafen

dgkj.de - Sicherer Schlaf für mein Baby

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