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Wie kleidet man ein Baby im Sommer und bei großer Hitze richtig an?

Früher gab es allgemeine Empfehlungen dafür, wie man ein Kind in den einzelnen Jahreszeiten anzieht. Heute funktioniert das so nicht mehr. Das Wetter ist inzwischen so unberechenbar geworden, denken wir nur an milde Winterphasen oder an immer heißere Sommertage, dass wir immer die jeweilige Situation einzeln einschätzen müssen. Das erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit, doch wenn Sie ein paar grundlegende Regeln kennen, können Sie gut entscheiden.

Eine der bekanntesten Empfehlungen beim Anziehen von Babys lautet, Ihrem Kind eine Schicht mehr anzuziehen, als Sie als Erwachsene bei derselben Temperatur angenehm finden. Das gilt grundsätzlich auch heute noch. Gleichzeitig sollten Sie aber immer auch individuelle Faktoren berücksichtigen. Es spielt eine Rolle, wie alt Ihr Baby ist, in welcher Entwicklungsphase es sich befindet, ob es gerade schläft oder spielt und wie sein persönliches Wärmeempfinden ist. Manche Babys frieren schneller, andere wird rasch warm. Mit der Zeit lernen Sie Ihr Kind immer besser kennen, und das Anziehen wird ganz selbstverständlich.

Damit Sie eine gute Orientierung haben, auf die Sie immer wieder zurückgreifen können, haben wir in diesem Artikel die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

 

Neugeborene richtig anziehen

Bis zu einem Alter von etwa 6 Wochen kann ein Baby seine Körpertemperatur noch nicht gut selbst regulieren. Es kann äußere Einflüsse, die seine Körpertemperatur beeinflussen, noch nicht ausreichend ausgleichen. Dazu kommt, dass es sich noch kaum bewegt und deshalb weniger eigene Wärme produziert als größere Babys, die sich bereits drehen, robben oder viel strampeln. Genau deshalb ist es in dieser Zeit besonders wichtig, Ihrem Baby eine Schicht mehr anzuziehen, als Sie selbst bei derselben Temperatur tragen würden.

Was bedeutet das konkret bei bestimmten Raum- oder Außentemperaturen?

Neugeborenes Baby schläft im Sommer in einem kurzärmeligen Strampler

Für Neugeborene sind bei Temperaturen über 20 bis 25 Grad ein Body und ein langärmeliger Strampler ideal. Bei 25 bis 30 Grad reicht meist schon ein Strampler, und bei Temperaturen über 30 Grad genügt ein einzelner Body. Bei solcher Hitze braucht Ihr Baby in der Regel auch keine Socken mehr. An sehr heißen Tagen kann es zuhause auch einfach nur eine Windel tragen. Beim Schlafen können Sie es mit einer dünnen Baumwollwindel leicht zudecken.

 

Das Anziehen von Babys nach dem Alter von 6 Wochen

Achten Sie beim Anziehen ruhig auf Ihr eigenes Wärmeempfinden und schauen Sie zusätzlich auf das Thermometer im Zimmer. Es hilft sehr, wenn Sie Temperaturen gedanklich in Bereiche einteilen, zum Beispiel 20 bis 25 Grad oder 25 bis 30 Grad. Mit der Zeit wissen Sie dann ganz automatisch, welche Kleidung für welchen Temperaturbereich passend ist. So werden Sie schnell sicherer.

Prüfen Sie immer im Nacken Ihres Babys, ob ihm zu warm oder zu kühl ist. Hände und Füße sind dafür kein verlässlicher Maßstab, denn sie fühlen sich oft kühl an, auch wenn Ihrem Baby angenehm warm ist. Sie müssen nicht mehr ganz so vorsichtig sein wie in den ersten Wochen, aber grundsätzlich können Sie sich bei der Wahl der richtigen Kleidung weiterhin an denselben Prinzipien orientieren.

Denken Sie immer daran: Auch wenn Babys klein sind, empfinden sie Wärme genauso wie wir.

Es macht außerdem einen Unterschied, ob Ihr Baby gerade schlafen möchte oder wach ist und sich lebhaft bewegt. In einem unserer früheren Artikel lesen Sie mehr darüber, worin Ihr Baby schlafen sollte, je nach Außentemperatur und seinen individuellen Bedürfnissen.

Worin sollte Ihr Baby schlafen?

Baby liegt in der Windel und lacht fröhlich

Babys ab etwa 6 Monaten können bei Temperaturen über 20 Grad problemlos nur eine Kleidungsschicht tragen. Ab 25 Grad reicht oft schon eine Windel. Wenn der Boden jedoch kühl ist und Ihr Baby bereits robbt oder krabbelt, sollten Sie ihm auf jeden Fall Socken anziehen.

 

Wenn das Baby schon laufen kann

Ziehen Sie ein Kleinkind im Sommer oder bei großer Hitze nicht zu warm an. Zum einen bewegt es sich viel und wird schnell warm oder beginnt zu schwitzen. Zum anderen kann es sich leicht verkühlen, wenn es in diesem Zustand plötzlich in eine klimatisierte Wohnung oder in ein Geschäft kommt. Das gilt in jedem Alter. Wenn Sie Ihr Kind in einen deutlich kühleren Raum bringen, sollte es sich langsam daran gewöhnen können.

Ein Kind, das bereits laufen kann, kann im Sommer grundsätzlich Kleidung tragen, die auch Erwachsene anziehen würden: ein T-Shirt, kurze Hosen oder, wenn Sie lieber ein einteiliges Kleidungsstück wählen möchten, einen kurzärmeligen Body. Darüber können Sie bei Bedarf eine kurze Hose anziehen. Bei großer Hitze fühlen sich viele Kinder zuhause auch einfach nur in der Windel oder zeitweise ganz ohne besonders wohl.

 

Berücksichtigen Sie immer auch individuelle Besonderheiten

Es gibt Babys, die schneller frieren, und andere, denen rasch warm wird und die leicht schwitzen. Das werden Sie mit der Zeit bei Ihrem eigenen Kind selbst beobachten. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle, zum Beispiel, ob Sie eine Klimaanlage haben und wie sich warme oder kühle Luft in Ihrer Wohnung verteilt. Gibt es Teppiche auf dem Boden? Wenn nicht, sind Socken im Sommer für aktive Babys, die sich viel bewegen, trotzdem sinnvoll.

 

Windeln und große Hitze

Im Sommer kann die Windel bei empfindlichen Babys leichter zu Windelausschlag führen. Deshalb lohnt es sich in dieser Zeit, besonders dünne Produkte zu wählen, auch wenn sie häufiger gewechselt werden müssen. Auch gut atmungsaktive Stoffwindeln können eine gute Lösung sein.

Am besten ist es jedoch, wenn Ihr Baby tagsüber möglichst oft ohne Windel sein kann, damit die Haut frei atmen kann. Viele Babys genießen das sehr und bewegen sich dann ganz unbeschwert. Größere Kinder laufen oft fröhlich herum. Wenn Sie zwischendurch auch noch ein wenig planschen, brauchen Sie zuhause keine Schwimmwindel. Lassen Sie Ihr Kind ruhig frei. Eine Schwimmwindel hält Urin ohnehin nicht zurück, ihr eigentlicher Zweck ist vor allem im Schwimmbad oder am Strand wichtig.

 

Welche Stoffe sind im Sommer ideal?

Wählen Sie für den Sommer Babykleidung und Kinderkleidung, die gut atmungsaktiv ist und möglichst aus natürlichen Materialien besteht. Baumwolle und Leinen sind gute Optionen und gehören zu den beliebtesten Stoffen für warme Tage.

Bambusviskose ist ein innovatives und bewusst gewähltes Material. Es ist besonders atmungsaktiv und kann deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle. So kann es dazu beitragen, dass Ihr Kind im Sommer weniger schwitzt und sich wohler fühlt. Die Babykleidung von LiaaBébé ist wunderbar weich, angenehm elastisch und den ganzen Tag über bequem. Auch beim Spielen müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Ihrem Kind zu warm wird, denn das Material wirkt auf der Haut im Sommer angenehm kühlend.

 

Weiteres Zubehör im Sommer

Auch passende Accessoires für Babykleidung sind wichtig, besonders wenn Sie nach draußen gehen. Im Freien wirken viele verschiedene Umwelteinflüsse auf Ihr Kind ein, zum Beispiel Sonne, hohe UV-Strahlung, Wind, Regen, Wärme oder Mücken. Darauf sollte man gut vorbereitet sein.

Baby krabbelt im Garten im Gras und trägt einen sommerlichen Sonnenhut mit Krempe

Im Sommer gehört ein dünner, gut atmungsaktiver Sonnenhut mit Krempe zur Grundausstattung. Er schützt Ihr Baby vor zu viel Sonne. Ziehen Sie ihn aber nur dann an, wenn der Kopf Ihres Babys tatsächlich der Sonne ausgesetzt ist. In anderen Situationen ist er nicht nötig. Denken Sie daran, dass selbst die leichteste Mütze den Kopf zusätzlich wärmt.

Ein Sonnenschirm oder Sonnensegel am Kinderwagen reicht in vielen Situationen aus und bietet guten Schutz vor UV-Strahlen und Überhitzung, auch ohne Sommermütze. So wird die empfindliche Haut Ihres Babys vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Wenn Sie solche Hilfsmittel nicht zur Verfügung haben, kann auch eine Stoffwindel helfen, die am Verdeck befestigt oder im Bereich der Beinchen platziert wird. Achten Sie dabei immer darauf, dass der Kinderwagen im Kopfbereich gut belüftet bleibt und sich darunter keine starke Hitze staut.

Es gibt auch Kinderwageneinlagen und Kissen, die speziell für den Sommer entwickelt wurden. Sie bestehen aus atmungsaktiven Materialien, stützen den Körper Ihres Babys angenehm und helfen dabei, starkes Schwitzen zu vermeiden. Ähnliche Bezüge gibt es auch für Kindersitze im Auto. Im Kinderwagen kann auch eine einfache Baumwollwindel unter dem Baby diese Funktion gut erfüllen. Im Autositz ist das jedoch nicht zu empfehlen, weil sie verrutschen kann, was aus Sicherheitsgründen problematisch ist.

Am Wasser sollte die empfindliche Haut Ihres Kindes besonders gut geschützt werden. Sie können Ihrem Baby ruhig ein dünnes, bequemes T-Shirt anziehen, das Sie extra für solche Situationen in der Wickeltasche dabeihaben.

 

Verfasst von Mónika Veres

Quellen:

kindergesundheit-info.de - Tipps und Hinweise zum Hitzeschutz

kindergesundheit-info.de - Die richtige Schlafumgebung für das Baby

 

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