Apa nevetve játszik a gyermekével

Wie entwickelt sich die Kommunikation eines Babys?

Wir sind bei einem wunderschönen Thema angekommen: einer der freudvollsten Formen der Verbindung zwischen Kind und Eltern – der Kommunikation. Kommunikation bedeutet den Austausch und die Weitergabe von Ideen, Gedanken, Informationen und Gefühlen durch Sprache, Schrift, Zeichen oder Verhalten.

Wir wissen und spüren, dass Kommunikation grundsätzlich ein wechselseitiger Prozess ist. Ihr wichtigstes Ziel ist echtes Verstehen zwischen den Gesprächspartnern, daraus können Veränderung und Handlung entstehen. Kommunikation schafft Beziehung, bringt Menschen näher zusammen und ist das wichtigste Mittel des Kennenlernens. Sie kann sehr tiefgehend sein, Inspiration geben und uns helfen, Gefühle und Werte miteinander zu teilen. In der Kindererziehung vermittelt sie Regeln, Liebe, Akzeptanz und vieles mehr.

Welche Kommunikationskanäle gibt es zwischen Kleinkind und Eltern? Lächeln, Mimik, Berührung, Streicheln, Massage, Gesten, Worte, Tonfall, Fragen, Vorlesen, Umarmen, Trösten – sogar Albernheit, Raufen und auch die Stille gehören dazu. Innerhalb der Familie nutzen wir sowohl nonverbale (Blickkontakt, Berührung usw.) als auch verbale (gesprochene) Formen.

 

Woraus besteht Kommunikation? 

Oft denken wir gar nicht darüber nach, wie dieser Prozess zwischen zwei Personen eigentlich entsteht. Schauen wir ihn uns genauer an, er funktioniert bei Erwachsenen und Kindern nach demselben Prinzip.

Eine Mutter möchte, dass ihr Sohn das Spielen kurz unterbricht und zum Mittagessen an den Tisch kommt. Sie weiß, dass es nicht leicht sein wird, ihn von seinen Bausteinen wegzulocken.

Ein Teil der Kommunikation ist die Kodierung: Die Mutter wandelt ihre Botschaft in Zeichen, Worte oder Körpersprache um. Sie sagt zum Beispiel: „Hmm, wie lecker der Erbseneintopf heute geworden ist!“

Die Dekodierung übernimmt das Kind: Es nimmt die Botschaft auf, interpretiert sie und reagiert. Vielleicht legt es aufmerksam sein Spielzeug weg und kommt zum Tisch.

Der Prozess funktioniert gut, wenn die Mutter weiß, was ihr Kind bereits verstehen kann. Sendet sie jedoch eine Botschaft, die das Kind noch nicht interpretieren kann, entsteht „Rauschen“ – also eine Störung im System. Rauschen kann jede Wirkung, jedes Umfeld oder jede Handlung sein, die das Verständnis verhindert oder verzerrt.

Im Neugeborenenalter gibt es drei wichtige Kommunikationsformen

Mutter umarmt ihr Baby liebevoll

Im Mutterleib lebt das Baby geschützt, ohne grelles Licht, starke Geräusche oder Erschütterungen. Nach der Geburt endet dieser Zustand abrupt. Nun beruhigt es die liebevolle Berührung und warme Umarmung der Mutter.

Bereits im zweiten Trimester spürt das ungeborene Kind die Streicheleinheiten auf dem Bauch. Im dritten Trimester reagiert es darauf mit Bewegungen von Armen, Beinen oder Kopf. Da diese Berührungen oft mit der Stimme der Mutter verbunden sind, erkennt das Neugeborene sie nach der Geburt wieder.

Berührung stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind und ist besonders unmittelbar nach der Geburt wichtig, auch wenn zunächst der Vater oder eine andere Begleitperson das Baby auf die Brust nimmt.

Die wichtigsten Kommunikationsmittel des Babys sind zunächst die Hautwahrnehmung und das Weinen

 

Mit passiert im Alter von 1–2 Monaten? 

In dieser Zeit weint das Baby häufiger, da es sich an die Außenwelt anpasst und viele Reize verarbeitet. Es braucht Ruhe und Sicherheit.

Gegen Ende des zweiten Monats unterscheidet sich das Weinen bereits je nach Bedürfnis. Eltern kommunizieren durch Pflege, Worte, Tonfall und „Ammensprache“, während das Baby erste Laute von sich gibt. Wenn wir diese nachahmen, entsteht ein erstes „Gespräch“.

 

Zwischen 2 und 4 Monaten: das soziale Lächeln 

Das soziale Lächeln bedeutet: „Ich freue mich, dich zu sehen – ich erkenne dich!“

Das Baby beginnt zu glucksen und zu gurren. Es imitiert Erwachsene und sich selbst – indem es Laute wiederholt. Stillen unterstützt in den ersten sechs Monaten besonders gut die Entwicklung der Sprechorgane.

 

Zwischen 4 und 6 Monaten

Baby hält zur Kontaktaufnahme die Hand seiner Mutter

Das Baby erkennt nun unterschiedliche Satzmelodien. Mit der Reifung von Sprachorganen und Nervensystem wird das Lautspiel vielfältiger.

Mit etwa sechs Monaten nutzt es vor allem Laute, die typisch für seine Muttersprache sind. Das Lallen (Babbeln) beginnt, es entstehen Lautverbindungen.

Der Greifreflex wird zunehmend durch bewusstes Greifen ersetzt. Berührung bleibt weiterhin bedeutsam. Reagiere auf die Signale deines Kindes!

 

Zwischen 6 und 9 Monaten 

Begrüßungslaute entstehen. Das soziale Lächeln gilt nicht mehr nur engen Bezugspersonen. Das Lallen bekommt kommunikative Absicht.

Mit etwa neun Monaten zeigt das Baby Wünsche und Gefühle durch Gesten. Wiederhole seine Laute, das stärkt eure Kommunikationssicherheit. Benenne Gegenstände, auf die es sich konzentriert, um das Sprachverständnis zu fördern.

 

Nach dem 9. Monat: erste Worte 

Nun entstehen sogenannte Protosprache-Wörter – vom Kind erfundene Begriffe mit eigener Bedeutung.

Begleite gemeinsame Handlungen mit rhythmischen Lauten wie „bumm-bumm“ oder „tick-tack“. Lautmalerei unterstützt die Sprachentwicklung.

Einfache Fragen versteht das Baby bereits und antwortet mit Blick oder Zeigegeste.

 

Zwischen 1 und 1,5 Jahren 

Das Kind:

  • spricht erste erkennbare Wörter

  • versteht bis zu 200 Wörter

  • nutzt lautmalerische Ausdrücke („mjam-mjam“)

  • zeigt „Ja“ und „Nein“ durch Gesten

  • versteht einfache Bitten und Fragen

  • verwendet Worte, um Aufmerksamkeit zu bekommen

  • baut seinen passiven Wortschatz schnell aus

 

Die „Was ist das?“-Phase

Baby zeigt auf den Ring an der Hand seiner Mutter

Das Kind entdeckt: Alles hat einen Namen!

Neu in dieser Phase:

  • Wortschatzexplosion

  • erste Zweiwortsätze

  • Mädchen bilden Wortverbindungen oft etwas früher als Jungen

 

Wusstest du, dass … 

  • die Haut bei der Geburt das am weitesten entwickelte Sinnesorgan ist? Deshalb ist Hautkontakt so wichtig.

  • ein zweijähriges Kind etwa 400 Wörter kennt und viele davon aktiv benutzt?

  • Singen und Reime eine große Rolle für die Sprachentwicklung spielen?

 

Verfasst von Mónika Veres

 

Quellen:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - Thema: Sprachentwicklung fördern

Deutscher Bundesverband für Logopädie (dbl) -Thema: Sprachentwicklung bei Kindern


 

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