Kisfiú fejjel lefelé kukucskál lábai között

Wie entwickelt sich ein Kind zwischen 12 und 18 Monaten?

Zwischen dem ersten und dem anderthalbten Geburtstag ist Ihr Kind oft besonders aktiv, neugierig und lernfreudig. Es drückt sich immer stärker aus und bleibt im ständigen Austausch mit Erwachsenen. Es imitiert Sprache, Handlungen und sogar Lachen, und langsam zeigt sich auch ein erster Sinn für Humor.

 

Ihr Kind nimmt Entfernungen, Tiefe und Höhen wahr

Das Sehen entwickelt sich gemeinsam mit der Bewegung noch intensiver. Viele Babys probieren aus, wie es ist, „kopfüber“ zu schauen, oder blättern ganz allein in Büchern. Die Nähe zur Natur tut ihnen gut. Schon früh lernen Kinder natürliche Materialien kennen, Blätter und Früchte, und sie bewegen sich sehr gern draußen an der frischen Luft. Nicht nur ein Spielplatz ist dafür geeignet. Ein Spaziergang im Park, bei dem Sie Ihr Kind entdecken lassen, kann genauso wertvoll sein, und auch Ausflüge in die Natur sind eine schöne Idee.

Kleines Mädchen sitzt auf dem Boden und schaut sich ein Bilderbuch an

Wenn Ihr Kind sich dem anderthalbten Lebensjahr nähert, entdeckt es im Bilderbuch mit Freude kleine, vertraute Details. Oft zeigt es Ihnen dieselben Dinge immer wieder, wenn Sie das Buch erneut hervorholen. Viele Kinder hören inzwischen geduldig eine Geschichte bis zum Ende, besonders wenn sie dazu passende Bilder anschauen. Sie genießen die Stimme der erzählenden Person, auch wenn diese für verschiedene Figuren anders klingt. Im Grunde ist das eine Form von Rollenspiel, die Erwachsene dem Kind zeigen.

Auch im Spiegel nimmt Ihr Baby Raum wahr. Es betrachtet sich gern, oder besser gesagt das „andere Kind“, das es dort sieht.

 

Ihr Kind sucht, woher ein Geräusch kommt

Die Hör Aufmerksamkeit entwickelt sich um den ersten Geburtstag herum deutlich weiter. Ihr Kind versucht, zwischen Geräuschen zu unterscheiden, oft schon erstaunlich gut. Es sucht nach der Geräuschquelle und möchte dabei häufig eine Rückmeldung von Ihnen. Es hilft, wenn Sie aufmerksam reagieren und kurz benennen, was es gerade gehört hat.

Wichtig ist, dass Ihre Sprache klar und gut verständlich bleibt. Ihr Kind hört nicht nur Sie, sondern auch sich selbst, aber die eigene Stimme nimmt es noch nicht so präzise wahr wie Ihre. Das feinere Hören entwickelt sich weiter, und es ist wichtig für das Sprachverstehen und für den Beginn des Sprechens. Zwischen 15 und 18 Monaten sagt Ihr Kind oft schon Wörter, und viele lieben Lieder und Musik.

 

Die Wörter, die Ihr Kind nutzt, werden verständlicher

Viele Babys sind begeistert, wenn sie anfangen, Wörter von Erwachsenen nachzusprechen. Häufig imitieren sie dabei besonders den letzten oder klangvollen Teil eines Satzes. Der aktive Wortschatz umfasst die Wörter, die Ihr Kind wirklich verwendet. Der passive Wortschatz enthält die Wörter, die es versteht, aber noch nicht oder nur selten ausspricht. Der passive Wortschatz wächst in dieser Zeit sehr schnell. Dafür ist eine Umgebung hilfreich, in der viel gesprochen wird.

Ihr Kind „sammelt“ viele Wörter erst einmal, und plötzlich tauchen sie dann im Sprechen auf. Manche Kinder versuchen früher zu sprechen und wiederholen einzelne Silben. Andere warten länger, sammeln viel und sprechen dann gleich klarere Wörter. Um etwa 15 Monate treten Wörter zunehmend an die Stelle des reinen Babbelns.

In dieser Phase versteht Ihr Kind bereits sehr viele Begriffe. Häufig versucht es, mit einem einzigen Wort einen ganzen Gedanken auszudrücken. Wenn es zum Beispiel „Ball“ sagt, möchte es oft seinen Ball haben.

Halten Sie Ihre Sätze einfach und gut verständlich. Denn schon mit etwa 15 Monaten kann Ihr Kind Bitten von Erwachsenen wahrnehmen, verstehen und darauf reagieren.

 

Mit 12 Monaten geht Ihr Kind mit Halt seitwärts

Baby steht und hält sich an einem Möbelstück fest

Jetzt beginnt die Zeit der ersten Schritte. Am Anfang passiert vieles noch mit Festhalten, mit unsicheren Bewegungen und kleinen Schwankungen im Gleichgewicht. Beim Stehen am Möbel lässt Ihr Kind manchmal unbewusst eine Hand los, weil es mit dieser Hand ein Spielzeug greifen möchte. So hält es sich immer häufiger nur noch mit einer Hand fest, und auch immer länger.

Es übt nicht nur das Hochziehen am Möbel, sondern probiert in der Mitte des Zimmers auch das Aufrichten ohne Hilfe. Es steht auf, balanciert und setzt sich wieder hin. Mit der Zeit bleibt es länger stehen. Dann ist es oft nur noch ein kleiner Schritt bis zum ersten freien Gehen. Ihr Kind merkt, dass es sich bei Verlust des Gleichgewichts nach vorne abstützen oder sich hinsetzen kann. Dieses Gefühl von Sicherheit macht es mutiger, von einem Möbelstück zum nächsten zu gehen, oder von einem Elternteil zum anderen. Bis sich das freie Gehen stabil entwickelt, kann es sehr unterschiedlich lange dauern.

Mit jedem Monat wird die Bewegungskoordination feiner, und auch der Gleichgewichtssinn verbessert sich. Ihr Kind kann schon einen Ball werfen und dabei die Balance halten. Anfangs geht es oft mit breitem Stand und leichtem Wackeln, aber bis etwa anderthalb Jahre werden die Schritte meist sicherer und größer.

Achten Sie darauf, Hindernisse möglichst zu entfernen, denn Ihr Kind sieht sie noch nicht immer rechtzeitig. Es kann über eine Türschwelle stolpern, weil es nicht auf die Füße schaut, und auch über Gegenstände vor ihm leicht fallen. Oft krabbelt es weiterhin, weil es sich in manchen Situationen auf allen vieren sicherer fühlt.

Damit Bewegung möglichst ungehindert gelingt, ist es sinnvoll, Kleidung zu wählen, die nicht einengt, nicht verrutscht und in der Ihr Kind nicht zu schnell warm wird. Dafür können Sie die extra elastische, temperaturregulierende Bambusfaser Kinderkleidung von LiaaBébé wählen.

Die Feinmotorik Ihres Kindes zeigt sich besonders beim Greifen, Loslassen und gezielten Ablegen von Gegenständen. Genau das übt es am liebsten. Es erkundet den ganzen Raum, klettert, hält sich fest, deshalb ist Vorsicht wichtig. Auch der Umgang mit Gegenständen entwickelt sich weiter. Ihr Kind versteht immer besser, wofür Dinge genutzt werden. Nach dem ersten Geburtstag spielen viele gern mit dem Ball. Außerdem beginnt eine kreative Phase. Malen, Kritzeln und Salzteigknete machen vielen Kindern Freude und geben schnelle Erfolgserlebnisse.

Ihr Kind räumt ein und aus, baut, schüttet um, öffnet Verpackungen, und vieles möchte es zunehmend allein schaffen.

 

Wie entwickelt sich die Sozialkompetenz in diesem Alter?

Kleiner Junge zeigt begeistert auf etwas

Wenn Ihr Kind etwas möchte, zeigt es häufig mit dem Finger darauf. Ähnlich weist es auf vertraute Figuren im Buch hin. Ein erster Sinn für Humor zeigt sich, und es lacht manchmal über Situationen, die nicht ihm selbst passieren, sondern die es beobachtet.

Es hängt stark an den Eltern und an seinen Spielsachen, und viele schlafen gern mit einem Lieblingskuscheltier. Wichtig ist, dass Ihr Kind regelmäßig auch andere vertraute Menschen trifft, zum Beispiel Familie oder Freunde.

Um etwa 15 Monate kann Trennungsangst wieder stärker werden, als Angst vor dem Abschied von den Eltern. Ihr Kind imitiert gern einfache Handlungen, die es von Erwachsenen kennt, zum Beispiel rührt es mit einem Löffel in einer Schüssel oder kämmt eine Puppe. Der Wunsch nach Selbstständigkeit ist groß. Viele ziehen Kleidung gern selbst aus und sind beim Anziehen sehr kooperativ. Beim Essen möchte Ihr Kind oft allein probieren, dafür braucht es Ihre geduldige Unterstützung.

 

Ihr Kind entdeckt die Phase des Problemlösens

Ihr Kind ist ständig in Bewegung. Es räumt ein und aus, trägt, baut, zerlegt und gestaltet. Geben Sie ihm gern ungefährliche Dinge aus der Küche, mit denen es spielen, klopfen und sortieren darf. Steckspiele sind in dieser Zeit besonders passend. Anfangs ist es noch schwierig, später findet Ihr Kind immer besser in Größen, Formen und Farben hinein. Wenn es eine Spielzeugkiste gibt, räumt es seine Sachen oft mit Freude hinein.

Wir stellen die Entwicklung Ihres Kindes in unseren Blogartikeln nach Altersphasen vor. Wenn Sie einen umfassenden Überblick suchen, finden Sie ihn hier.


Verfasst von Mónika Veres


Quellen:

kindergesundheit-info.de (Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, BIÖG) - Unfallschwerpunkte im 2. und 3. Lebensjahr

BZgA-Info - Sprechen lernen

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