A baba hasán apró fehér hólyagos melegkiütés tünetek vannak

Kleine Bläschen auf der Babyhaut: Hat Ihr Baby Hitzepickel?

Hitzepickel, auch Miliaria genannt, sind vielen Eltern ein Begriff, vielleicht weil sie recht häufig auftreten. Sie können sogar schon bei Neugeborenen zu sehen sein. Meist fallen im Sommer am Brustkorb, an den Schultern, am Rücken oder in den Achseln kleine, flüssigkeitsgefüllte Bläschen auf. Im besten Fall verursachen sie keine Beschwerden, sie jucken nicht und sind nicht entzündet. Sie können ein wenig an kleine Pickel erinnern. Manchmal gibt es aber auch eine gerötete, juckende, entzündete Variante, die am Körper in Gruppen auftreten kann.

Hitzepickel sind in der Regel harmlos und lassen sich mit etwas Aufmerksamkeit oft gut vermeiden.

 

Wie sehen Hitzepickel auf der Babyhaut aus?

Die kleinen, wassergefüllten Bläschen entdeckt man häufig beim Anziehen. Wenn sie im Gesicht auftreten, merkt man es oft noch schneller. Die Haut kann dabei ganz normal aussehen, dann ist keine Entzündung vorhanden. Sie kann aber auch gerötet sein, dann ist eine Entzündung möglich. Je nach Erscheinungsbild werden zwei Formen unterschieden.

Miliaria crystallina, die mildere Form

Nahaufnahme eines Babygesichts mit hautfarbenen kleinen Bläschen, Hitzepickel

Man sieht viele kleine, klare Bläschen dicht beieinander. Sie treten oft in größeren Bereichen auf, vor allem in den Achseln, am Rücken und am Brustkorb. Die Haut ist nicht entzündet, nicht rot und nicht schmerzhaft. Wenn die Bläschen durch Kratzen aufgehen, tritt die Flüssigkeit aus.

Für Ihr Baby ist das meist nicht unangenehm. Miliaria crystallina entsteht durch Überhitzung und beruhigt sich häufig schnell, sobald die Haut abkühlen kann und die Schweißdrüsen wieder frei werden. Sie können das unterstützen, indem Sie Ihr Baby in eine kühlere Umgebung bringen, gegebenenfalls hilft auch ein angenehm temperiertes Bad.

Miliaria rubra, wenn eine Entzündung dazu kommt

Hier können die Stellen gerötet und geschwollen sein, die Haut juckt und kann auch schmerzen. Die Bläschen platzen typischerweise nicht auf. Zum Glück entwickelt sich Hitzepickel nur selten in diese Richtung. Damit Schweißdrüsen so stark verstopfen, dass tiefere Hautschichten betroffen sind und der Schweiß sich dort ausbreitet, braucht es meist über mehrere Tage Wärme sowie enge, wenig atmungsaktive Kleidung.

Die Entzündung entsteht in den verstopften Schweißdrüsen, außerdem können die Ausführungsgänge gereizt oder verletzt sein. Treffen dann Bakterien und Salze aus dem Schweiß auf diese Situation, kann das die Entzündung verstärken. Lassen Sie sich ärztlich beraten, wenn die Haut Ihres Babys deutlich gerötet ist und Sie merken, dass Juckreiz oder die entzündeten Stellen Ihr Baby belasten.

Baby liegt in einer grünen waschbaren Windel, im Sommer auf Wärme im Windelbereich achten

Im Sommer denken wir oft an luftige Kleidung, vergessen aber leicht, wie warm es unter der Windel sein kann. Achten Sie auch dort auf das dauerhaft warme, feuchte Klima. Wenn es möglich ist, lassen Sie Ihr Baby zwischendurch ohne Windel sein und wählen Sie Produkte, bei denen die Haut nicht zu stark aufheizt.

 

Was ist die Ursache von Hitzepickeln?

Bei Babys ist es ganz normal, dass die Temperaturregulation noch nicht vollständig ausgereift ist. Wenn Schweißdrüsen in der Haut verstopfen, können kleine Bläschen und Ausschläge entstehen, besonders in Hautfalten und an bestimmten Körperstellen.

Dafür braucht es eine stärkere Aktivität der Schweißdrüsen und eine Temperatur, die für Ihr Baby bereits zu viel ist. Gerade im Sommer lohnt sich deshalb ein aufmerksamer Blick, denn Überwärmung kann die typischen Zeichen schnell auslösen.

Kleinkind in einem sommerlichen Babyschlafsack mit Füßen für ein angenehmes Hautgefühl bei Wärme

Woran erkennen Sie, ob Ihrem Baby zu warm ist?
Fühlen Sie im Nackenbereich unter der Kleidung, ob die Haut schwitzig ist. Sind die Haare feucht, ist das ein klarer Hinweis, dass weniger Kleidung sinnvoll ist. Hände und Füße eignen sich dafür meist nicht, sie können bei Babys häufig kühl sein.

 

Ein Symptom, das auch ohne Behandlung wieder verschwindet

Die nicht entzündliche Form, also Miliaria crystallina, verschwindet bei Babys und Kleinkindern häufig von allein, sobald die Haut besser atmen kann und weiteres Schwitzen vermieden wird. Das unterstützen Sie mit lockerer, luftiger Kleidung oder, wenn die Temperatur es zulässt, auch mit windelfreier und leichter bekleideter Zeit.

 

Behandlung entzündeter Bläschen

Wenn die Bläschen nicht abklingen, sollte Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt die Haut beurteilen und gegebenenfalls eine geeignete Pflege oder ein wirksames Präparat empfehlen.

Auch die entzündliche Form kann sich oft gut beruhigen. Eine medikamentöse Behandlung ist meist erst dann nötig, wenn sich Bakterien stärker vermehren. Da diese Form allerdings Juckreiz, Brennen und Schmerzen auslösen kann, ist es sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen. Bei einer Infektion kann eine antibiotische Salbe verordnet werden.

Babys und Kinder in Bambus-Babykleidung in weichen Farben, geeignet für empfindliche Babyhaut

 

Die richtige Kleidung ist besonders wichtig

Manche Kinder neigen eher zu Hitzepickeln, dann lohnt es sich, häufiger zu prüfen, ob ihnen zu warm ist. Achten Sie bei Sommerkleidung immer auf die Umgebungstemperatur. Wählen Sie Kleidung, die die Haut atmen lässt und Überwärmung möglichst verhindert. Textilien aus natürlichen Materialien eignen sich dafür gut, zum Beispiel Baumwolle, Leinen oder Bambus.

Die LiaaBébé Premium Babykleidung aus Bambusviskose ist besonders atmungsaktiv und zugleich sehr elastisch. So wird die Haut weniger gereizt, Ihr Baby kann sich frei bewegen und fühlt sich angenehm wohl, ohne unnötig zu schwitzen oder dass die Haut scheuert.

 

Was können Sie zusätzlich zur Vorbeugung tun?

Mutter badet ihr Baby in der Babywanne, ein Bad kann bei Wärme angenehm sein

Neben dem Vermeiden von zu warmer Kleidung tun ein Bad und windelfreie Spielzeit vielen Babys an heißen Tagen gut. Das verbessert oft das Wohlbefinden, hält die Haut sauber und hilft, Überwärmung zu vermeiden. Wechseln Sie die Windel häufiger, damit die Haut nicht in einem warmen, feuchten Klima wund wird. Im Sommer kann ein besonders dünnes Produkt sinnvoll sein, auch waschbare Windeln können eine gute Belüftung unterstützen.

Wenn Ihr Baby im Kinderwagen oder im Autositz liegt, kann ein gut luftdurchlässiges Mulltuch oder eine passende Auflage helfen, damit der Rücken weniger schwitzt. Im Auto ist im Sommer eine Klimaanlage oft unverzichtbar. Stellen Sie die Temperatur vorsichtig ein und orientieren Sie sich dabei an den Bedürfnissen Ihres Babys.

Trotz aller guten Tipps gibt es keine Garantie, Hitzepickel vollständig zu verhindern. Selbst wenn Sie sehr bewusst anziehen, können einzelne kleine Stellen auftreten. Häufig sind sie dann seltener und betreffen kleinere Bereiche. Manche Eltern erleben, dass Hitzepickel zu Beginn des Sommers auftreten und später in den warmen Monaten gar nicht mehr, bei manchen Kindern kommen sie danach auch nicht wieder.

 

Ähnliche Symptome kann auch eine Sonnenallergie auslösen

Eine Sonnenallergie entsteht durch UV Strahlung. Auf unbedeckter Haut zeigen sich oft juckende Ausschläge, entweder wenige Stunden nach der Sonne oder ein bis zwei Tage später. Häufig steckt ein immunologischer Prozess dahinter, eine echte Sonnenallergie ist bei Kindern eher selten.


Verfasst von Mónika Veres

Quellen:

Apotheken Umschau – „Wie Hitzepickel auf der Haut entstehen und was dann hilft”

AOK Gesundheitsmagazin – Hitzepickel: Was dagegen hilft und wie man sie loswird

×